Zurückgelassen für die Aufnahme von Flüchtlingen aus Afghanistan

(Screenshot / Facebook)

Osnabrück – Die Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, Amira Mohamed Ali, hat sich für die Aufnahme von Flüchtlingen aus Afghanistan ausgesprochen. „Es ist noch völlig offen, wie viele Menschen fliehen werden. Als Deutschland haben wir nach 20 Jahren Wehrdienst im Land eine Verantwortung, der wir gerecht werden müssen”, sagte sieNeue Osnabrücker Zeitung„Dazu gehört für den Linkspolitiker nicht nur die schnelle Hilfe vor Ort, sondern auch, „Menschen nach Deutschland kommen zu lassen“.

Mohamed Ali warnte den Staat jedoch davor, die Verantwortung für Flüchtlinge auf Freiwillige abzuwälzen. „Was sich nicht wiederholen darf, ist, dass man die vielen ehrenamtlichen Helfer in Ruhe lässt. 2015 setzte der Staat viel zu sehr auf Ehrenamtliche, die zu wenig Unterstützung erhielten“, sagte die Gruppenleiterin.

Auch Mohamed Ali kritisierte die “brutale Fehleinschätzung der Lage vor Ort” und wies darauf hin, dass bis vor zwei Wochen Menschen aus Deutschland nach Afghanistan abgeschoben worden seien. “Ich verstehe nicht, dass die Evakuierung trotz rechtzeitiger Beratung so spät erfolgt.”

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