Würfelspiel – erstes Glücksspiel der Antike

(Foto: Pixabay)

Es ist bewiesen, dass der Mensch vor Tausenden von Jahren Spaß am Spielen hatte. In altindischen Dokumenten wurde bereits über das Würfelspiel berichtet. Fünfseitige Würfel wurden bereits im alten Indien aus den Nüssen eines Baumes namens Vibhidaka hergestellt. Im ehemaligen Mesopotamien wurde ein sensationeller Fund von Würfeln aus der Zeit um 3000 v. Chr. gemacht, die aus Elfenbein und Knochen bestehen. Man könnte hier von den Anfängen des Glücksspiels sprechen.

Im Orient gab es Würfel mit acht oder zwölf, aber auch zwanzig bis vierundzwanzig möglichen Spielstellungen und solche, die von Hellsehern mit Worten oder Bildern verwendet wurden. Die Bibel berichtet auch über Glücksspiele. Fast jeder kennt das berühmte Würfelspiel der römischen Soldaten, die unter dem Jesuskreuz um seinen Mantel spielten. Vermutlich haben die alten Ägypter den uns bekannten sechsseitigen Würfel erfunden. Sie begannen die Reise – über das alte Römische Reich bis ins nördlichste Europa – zu den Vorfahren der heutigen Europäer.

Germanen waren leidenschaftliche Spieler

Aus den Schriften der Römer Tacitus ist zu findendass die Germanen geradezu verrückt nach Würfelspielen waren. In seinen Schriften ist zu lesen: „Seltsamerweise würfeln sie wie ein ernstes Geschäft, und das mit einer solchen blinden Leidenschaft, wenn es um Gewinn oder Verlust geht, dass sie, nachdem sie ihr Hab und Gut verloren haben, mit dem letzten entscheidenden Spiel umgehen wirft für deine Freiheit und deine Person. „Im alten Rom war das Glücksspiel für die Römer verboten. Es war nur bei Saturnalia erlaubt, den Feierlichkeiten zu Ehren des Saturn.

Mittelalter – das Kartenspiel wird erfunden

Viele Menschen scheinen heute nicht zu wissen, dass es das erste Kartenspiel in Europa erst seit dem Mittelalter gab. Kreuzritter importierten diese Art von Spiel nach ihren Kreuzzügen. Das erste 100-Hand-Kartenspiel kam aus Indien und war als Tchaturanga bekannt. Das neue Spiel sorgte im Westen für große Begeisterung. Bis ins 14. Jahrhundert waren Kartenspiele überall zu finden – vom Schloss über die Dorfkneipe bis zum Privathaushalt. Natürlich hatten die Staatsoberhäupter das Geschäft mit viel Geld erkannt und 300 Jahre später wurden die ersten Staatslotterien ins Leben gerufen.

Die Erfindung des Roulettes

Die Erfindung des Roulettes machte die begehrtesten Casinospiele komplett. Der Mathematiker Blaise Pascale hat dieses beliebte Spiel erfunden. Die Idee der Erfindung des Perpetuum Mobile faszinierte ihn, doch es gelang ihm nicht. Roulette geschah zufällig während seiner diesbezüglichen Experimente.

Glücksspielverbot

Glücksspiele wurden immer wieder und überall verboten. Ganz Europa durfte nicht mehr spielen. Mit der Idee, die leere Staatskasse von Monaco wieder aufzufüllen, richtete Prinz Charles von Monaco in seinem kleinen Staat Casinos ein, in denen Roulette die Attraktion war. Monaco wurde und ist seither eine Spieleroase. Als Napoleon das Glücksspiel in Deutschland legalisierte, schossen die Casinos in die Höhe. Nach der Erweiterung des Königreichs Preußen war der Traum zu Ende. Die nach und nach erlassenen Verbote wurden erst im 3. Reich wieder aufgehoben.

Glücksspiel aktuell

Die Situation des Glücksspiels ist auch heute noch nicht klar. Natürlich sind staatliche Lotterien erlaubt, aber Online Casinos sind in Deutschland aufgrund schwieriger regulatorischer Maßnahmen verboten. Trotz Ihres Glücksspielstaatsvertrages gibt es in den Bundesländern eigene Regelungen. Viele Anbieter betreiben ihre Online Casinos daher aus europäischen Ländern. Sie werden immer beliebter, die Boni der Spiele lohnen sich – siehe Casino Bonus ohne Einzahlung.

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