Wir brauchen mehr Konkurrenz an der Ladestation

(Foto: nex24)

Die IAA Mobility in München endet am Sonntag. FDP-Chef Christian Lindner fordert zum Ende der Automesse mehr “Konkurrenz an der Ladesäule”. Lindner sagte der „Heilbronner Stimme“ zum Ausbau des Ladesäulennetzes:

„An staatlichen Mitteln mangelt es nicht. Wie so oft bremsen lange Genehmigungsverfahren, Bürokratie und unnötige Regulierung. In vielen Gemeinden gibt es zudem eine starke Konzentration einzelner Anbieter. Dies nimmt den Verbrauchern die Wahlfreiheit, treibt die Preise in die Höhe und schwächt die Anreize für eine rasche Expansion der Privatwirtschaft. „Seine Forderung lautet daher:“ Wir brauchen mehr Wettbewerb an der Ladesäule: Wer Ladestrom kaufen will, muss diskriminierungsfreien Zugang zu verschiedenen Anbietern haben. Ist dann ein fairer Wettbewerb gewährleistet, können wir uns auch bei der Frage der Zahlungssysteme auf die Anbieter verlassen. Will der Kunde dann mit Karte bezahlen, schafft die Nachfrage das Angebot. “

Lindner betonte: „Zuschüsse für Elektroautos zum Beispiel werden von Gutverdienern genutzt, die bereits einen Kauf geplant haben. Niemand wird mit einer teuren Förderung überzeugt, wenn gleichzeitig die Ladeinfrastruktur fehlt. “

Der FDP-Bundesvorsitzende sagte zur Automesse: „Der technologische Fortschritt, der auf der IAA präsentiert wird, ist spannend. Sie zeigt, dass die Automobilindustrie für die klimafreundliche Transformation keiner detaillierten Kontrolle durch die Politik bedarf. Wir brauchen einen klaren Rechtsrahmen und Technologieoffenheit. Ingenieure, Techniker und Verbraucher können am sprichwörtlichen grünen Tisch viel besser entscheiden als Politiker, welche Zukunftsvision und welche Antriebsart sich am Ende durchsetzen wird. Statt über Verbote und Einschränkungen zu reden, sollte die Politik endlich Verlässlichkeit schaffen, um Anreize für Innovationen zu setzen, wie wir es heute schon auf der IAA bestaunen können. “

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