«Wir alle sehnen uns nach Frieden» – GlücksPost

Sie hatte Recht mit ihren Aussichten: “Es wird ein schwieriges Jahr”, sagte Elizabeth Teissier (82) im November 2019 voraus. Sie war besorgt über die sehr kritische Planetenkonstellation, die sich zu Beginn des neuen Jahrzehnts besonders auswirkte. Ist das jetzt vorbei? Auch für 2021 ist der schweizerisch-französische Sternastrologe nicht unbedingt optimistisch.

GlücksPost: In der gegenwärtigen Situation besteht eine große Sehnsucht nach Normalität. Und jeder würde gerne wissen: Wann wird es endlich passieren?
Elizabeth Teissier: Ich möchte keine schlechten Nachrichten verbreiten, aber ich muss sagen, dass wir uns in einer ziemlich kritischen Zeit befinden. Das spüren wir alle. Die Sterne sind leider nicht so positiv, auch nicht zu Beginn des Jahres 2021 mit Jupiter / Saturn / Uranus in Dissonanz, dies ist noch keine harmonische Zeit. Wenn Sie alles zusammenfügen, wird 2021 auch für unsere Welt kein großartiges Jahr. Leider müssen wir bis zum Sommer 2024 warten.

Inwieweit wurden Ihre Prognosen für 2020 bestätigt? Und was hat dich überrascht?
Die tiefgreifenden Umwälzungen, unter anderem Rezession, Machtkämpfe und bewaffnete Gewaltakte, waren einige der Auswirkungen der seltenen Konstellation, die mich veranlasste, nach Jahren wieder geopolitische Prognosen zu veröffentlichen – zum Beispiel in dem ein Jahr erschienenen Buch “2020: The Big Change” vor. Das einzige, was mich überraschte, war, dass Donald Trump im Weißen Haus nicht schlechter wurde. Eine weitere gewalttätige Konstellation steht jedoch noch aus, als der Mars Mitte Dezember gegenüber Jupiter / Saturn dissonant wird. Ich hatte jedoch berechnet, dass es am Tag der Wahl sehr schlechte Sterne hatte.

Sie haben sich wahrscheinlich bereits intensiv mit den Aussichten für 2021 befasst. Was macht Sie positiv? Worüber machst du dir Sorgen?
Sie müssen kein Astrologe sein, um eine große soziale und wirtschaftliche Krise im Jahr 2021 vorherzusagen. Die Astrologie kann dazu beitragen, die gefährlichsten Momente des Jahres zu bestimmen. Aber zuerst das Positive: Jupiter und Saturn werden den Steinbock im Dezember verlassen und zum Wassermann auswandern. Dies symbolisiert den Drang nach Freiheit, Unabhängigkeit, Entdeckung, aber auch nach Aufstand und Aufstand. Jupiter steht für Entwicklung, Optimismus, Spiritualität, Religion, Finanzen – zusammen mit Saturn für Recht und Ordnung. Negativ ist jedoch die Dissonanz zwischen Saturn und Uranus, die unter anderem auf Unterdrückung, (Polizei-) Gewalt, Rassismus und Verhärtung der Fronten hinweisen kann. Die Monate Januar und Februar werden sehr kritisch, der Frühling kann manchmal zu einer leichten Entspannung führen.

Was können Sie über die Situation in der Schweiz vorhersagen?
Plutos Schutz ist nicht mehr da. Die Menschen werden weiterhin unter der Pandemie leiden – bis Ende Mai und insbesondere um den 1. April. Dann wieder ab Mitte August und vor allem um den 4. September. Die Schweizer erleben eine Identitätskrise, aber es gibt Lichtblicke. Die Beziehungen zum Ausland sowie zu Exporten und Finanzen sind schlecht exponiert. Glücklicherweise hat die Schweiz dank Neptun auch die Möglichkeit, die Situation philosophisch zu sehen und ruhig in die Zukunft zu schauen. Oder um ihre Rolle als neutrale Vermittlerin zu spielen – humanitär oder geopolitisch.

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