Widmann-Mauz will die Chancen von Einwanderern in Deutschland verbessern ⋆ Nürnberger Blatt

Annette Widmann-Mauz – Bild: Olaf Kosinsky, CC BY-SA 3.0 DEüber Wikimedia Commons

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Anette Widmann-Mauz (CDU), will die beruflichen Chancen von Einwanderern in der Bundesrepublik verbessern. “Wenn wir Deutschland als ein wirtschaftlich starkes, modernes Einwanderungsland für die Zukunft positionieren wollen, müssen wir sicherstellen, dass jeder seine Fähigkeiten einbringen kann und tut”, sagte sie auf dem Integrationsgipfel am Dienstag.

Auf dem letzten Integrationsgipfel in der laufenden Legislaturperiode berät Widmann-Mauz Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sowie Vertreter von Bundesländern, Gemeinden und Migrantenverbänden. Der Schwerpunkt der digitalen Konsultationen liegt auf dem Abschluss des seit Jahren erarbeiteten Nationalen Aktionsplans für Integration.

Widmann-Mauz forderte eine konsequente Betonung der Integration beim Deutschlernen, bei der frühkindlichen Bildung oder beim Zugang zum Arbeitsmarkt. In den letzten Jahren wurde hier viel erreicht. “Wir müssen alles tun, um sicherzustellen, dass die durch die Koronapandemie verursachten Erfolge nicht zurückgeworfen werden.”

Der 13. Integrationsgipfel markiert das Ende der Arbeit am Nationalen Integrationsaktionsplan der Bundesregierung. Auf dem Gipfel am Dienstag werden die Ergebnisse zu den Themen Zusammenwachsen und Solidarität vorgestellt. Das Konzept besteht aus insgesamt 100 Kernprojekten, mit denen die Integration auf allen Ebenen gefördert werden soll.

Die Maßnahmen des Aktionsplans sind in fünf Integrationsphasen unterteilt. Sie beginnen mit vorbereitenden Maßnahmen für Fachkräfte mit Migrationshintergrund in ihrem Heimatland durch Unterstützung beim Spracherwerb und Bemühungen um mehr Chancengleichheit in Unternehmen und im öffentlichen Dienst.

Der Integrationsgipfel findet seit 2006 statt. Die vorherige Veranstaltung im Oktober 2020 war bereits von der Koronapandemie geprägt.

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