Washington: US-Konzern plant Putsch gegen Erdogan

(Archivfoto: tccb)

Washington – Eine neue Gruppe neokonservativer Hardliner um Jeb Bush, Bruder des ehemaligen Präsidenten George W. Bush, und John Bolton, Sicherheitsberater von Ex-Präsident Donald Trump, planen den Sturz des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan.

Wie die Gruppe mit dem Namen “Demokratieprojekt in der Türkei„Kündigte am Donnerstag mit Sitz in Washington an, dass es ihre Aufgabe ist, „eine Politik gegenüber der Türkei zu verfolgen, die sich ihrem destabilisierenden Verhalten widersetzt, echte demokratische Reformen unterstützt und die Kräfte der Korruption und Unterdrückung innerhalb der Türkei zur Rechenschaft zieht“. Die Gruppe wurde gegründet.“ als Reaktion auf die jüngste Abkehr der Türkei von der Demokratie hin zum Autoritarismus“.

“Die Türkei war die meiste Zeit des letzten Jahrhunderts ein vertrauenswürdiger Verbündeter und Vorbild in der Region für liberale Ideale und kulturelle Freiheit”, sagte die Gruppe auf ihrer Website. “Aber in den letzten Jahren hat Präsident Recep Tayyip Erdoğan die Position der Türkei in der internationalen Gemeinschaft und ihren Status als freie und liberale Demokratie dramatisch verändert.”

Die Gründung des Turkey Democracy Project ist das jüngste Zeichen dafür, dass sich Ankara von einem bevorzugten Verbündeten der US-Falken zu einem ihrer größten Gegner entwickelt hat. Der Gruppe gehören mehrere prominente Mitglieder von United Against Nuclear Iran (UANI) an, einer Gruppe, deren Mitglieder den US-geführten Sturz der iranischen Regierung gefordert haben.

(Bildschirmfoto/turkishdemocracy.com)

Die Türkei dient seit langem als Ostflanke der NATO und als wichtiger Außenposten für US-Operationen im Nahen Osten. Die Beziehungen zwischen den beiden NATO-Verbündeten sind aufgrund einer Vielzahl von Problemen angespannt. Im Dezember sanktionierten die USA die Türkei für den Kauf russischer S-400-Abwehrsysteme, während Ankara über die US-Unterstützung für die kurdische YPG-Miliz in Syrien, die sie als Terrororganisation betrachtet, verärgert ist.

Allerdings haben beide Länder zuletzt Bereitschaft zur Annäherung signalisiert. US-Präsident Joe Biden wird künftig eine „strategische Partnerschaft“ mit der Türkei eingehen, um regionale Probleme wie in Libyen zu lösen, wo beide Länder Russlands Einfluss drosseln wollen. Viele in Ankara haben auch das Angebot der US-Regierung interpretiert, der türkischen Führung eine vermittelnde Rolle bei den Afghanistan-Verhandlungen als Teil dieser Strategie zu geben.

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