Warmes Wasser im Bad: das sind die Möglichkeiten

(Symbolfoto: pixabay)

In den Wintermonaten ist eine lange Dusche oder ein entspannendes Bad eine schöne Erfahrung im Gegensatz zu den kalten Wetterbedingungen. Die Deutschen konsumieren ungefähr pro Kopf 125 Liter Wasser pro Tag, ca. 40 Liter davon für die persönliche Hygiene. Damit die Körperpflege bei angenehmen Wassertemperaturen erfolgt, gibt es verschiedene Alternativen, die wiederum ihre Vor- und Nachteile haben. Diese werden im folgenden Artikel behandelt.

In klassischen Einfamilienhäusern werden sowohl Heizung als auch Leitungswasser durch Zentralheizung beheizt. In den meisten Fällen wird dies mit der Energie von Öl, Gas, Holz oder einer Photovoltaikanlage mit einer Wärmepumpe betrieben. In alten Gebäuden und Mehrfamilienhäusern wird die Zentralheizung jedoch normalerweise nicht installiert. Dort werden andere Lösungen benötigt.

Warmwasserversorgung – Welche Heizmöglichkeiten gibt es?

Die beste und effektivste Lösung ist die bereits erwähnte Zentralheizung. Das Heizwasser und das Leitungswasser werden – lokal getrennt – erwärmt und in den jeweiligen Kreislauf eingespeist. Dies bedeutet, dass die beheizten Wassermassen sofort durch einfaches Einschalten des Wasserhahns oder Einschalten der Heizungssteuerung zugänglich sind. Bei Platzmangel können Heizung und Leitungswasser gemeinsam in einem Kombi-Vorratsbehälter beheizt werden. Diese Lösung ist jedoch etwas teurer als die separate Speichertechnologie.

Eine andere Möglichkeit ist die der Trink- und Frischwasserstation. Hier wird die Wärme über einen Wärmetauscher eingespeist, ähnlich wie bei einem Durchflusserhitzer. Während des Betriebs ist diese Lösung eine der billigeren Alternativen. Es eignet sich daher besonders für Mehrfamilienhäuser, da bei zu langer Standzeit die Gefahr der Keimbildung besteht.

Es gibt auch eine dezentrale Lösung, nämlich die eines Warmwasserkessels, der Warmwassermengen „in Reserve“ erzeugt. In der Regel wird Gas oder Strom als Energiequelle verwendet, der Rest des Hauses wird häufig mit elektrischen Nachtspeicherheizungen oder mit einem kleinen Gaskessel beheizt. Deshalb wird als Warmwasserreserve ein dezentraler Kessel gewählt. Dadurch wird eine bestimmte Menge Wasser erwärmt und gespeichert, bis es benötigt wird. Diese Option ist jedoch sehr teuer, da sie in den meisten Fällen mit Strom beheizt wird.

Eine andere dezentrale Lösung wäre a Durchlauferhitzer im Bad. Die Struktur ähnelt der des Kessels, nur dass keine Wasserversorgung erzeugt wird, sondern das heiße Wasser direkt in das Rohr eingespeist wird. Der Durchlauferhitzer ist der einfachste und kostengünstigste Weg, um heißes Wasser direkt im Badezimmer zu erzeugen. Wenn es jedoch jeden Tag zur Erzeugung von heißem Wasser verwendet wird, kann es sehr teuer sein, da Strom auch als Energiequelle fungiert.

Neben den hohen Stromkosten gibt es einen weiteren prekären Nachteil. Wenn Sie das Wasser einschalten, steht nur kaltes Wasser an erster Stelle. Der Durchlauferhitzer kann erst nach wenigen Sekunden die erforderliche Menge an heißem Wasser produzieren und einspeisen. Diese Erfahrung kann unangenehm sein, insbesondere unter der Dusche.

Alle Optionen bieten heißes Wasser – die Entscheidung muss auf den Umständen basieren

Die meisten Alternativen unterscheiden sich in Bezug auf Kosten und Platz. Um die richtige Option zu wählen, müssen einige Dinge im Voraus berücksichtigt werden. Wenn Sie einen Öl- oder Gasanschluss haben und genügend Platz haben, wird auf jeden Fall eine Zentralheizung empfohlen, da dies in jeder Hinsicht die beste Alternative ist. Ist dies nicht der Fall, müssen die Kosten sowie die Vor- und Nachteile der Alternativen abgewogen werden.
Die einfachste Lösung ist sicherlich der Durchlauferhitzer im Badezimmer, aber der tägliche Gebrauch ist sicherlich nicht billig.

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