US-Repräsentantenhaus stimmt für beschleunigte Einbürgerung des “Träumers” ⋆ Nürnberger Blatt

US Capitol / Kongress, USA

Das US-Repräsentantenhaus hat für eine beschleunigte Einbürgerung der sogenannten Träumer (Träumer) gestimmt, die als Kinder mit ihren Eltern illegal in die USA eingereist sind. “Es ist längst überfällig, dass der Kongress den Weg für die Einbürgerung des Träumers frei macht”, schrieb Präsident Joe Biden vor der Abstimmung am Donnerstag im Onlinedienst Twitter.

Der frühere US-Präsident Barack Obama schützte 2012 per Dekret rund 700.000 Dreamer vor Abschiebung. Sein Nachfolger Donald Trump versuchte, das Programm abzuschaffen, scheiterte jedoch vor Gericht. Mit ihrer Mehrheit im Repräsentantenhaus und im Senat wollen die US-Demokraten nun die Einbürgerung junger Migranten erleichtern.

Im Repräsentantenhaus stimmten 228 Abgeordnete für die Reform, darunter neun Republikaner. 197 Abgeordnete stimmten dagegen. Im Senat, in dem die Demokraten nur eine hauchdünne Mehrheit haben, könnte die Reform noch scheitern. Um die Blockierungsoptionen der Opposition zu umgehen, müssten die Demokraten zehn Republikaner auf ihre Seite ziehen.

Das Repräsentantenhaus stimmte auch für eine zweite Gesetzesvorlage, mit der Landarbeiter, die illegal eingereist waren, den Status eines legalen Aufenthalts erhalten können. Diese Rechnung muss auch an den Senat gehen.

Die Demokraten legten im Februar einen Gesetzentwurf für eine umfassende Einwanderungsreform vor. Es ist beabsichtigt, den elf Millionen Migranten ohne gültigen Wohnsitz einen Weg zur Legalisierung zu geben. Der Entwurf sieht vor, dass sie über einen Zeitraum von acht Jahren zunächst eine dauerhafte Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis, die sogenannte Green Card und dann die US-Staatsbürgerschaft erhalten können. Für andere Einwanderer wie den Träumer sollte es einen beschleunigten Weg geben.

Die hausdemokratische Mehrheitsführerin Nancy Pelosi hat nun jedoch beschlossen, die beiden Gesetzentwürfe für Zeichner und Landarbeiter zu entkoppeln, um ihnen das Bestehen zu erleichtern. Auf dem US-Kongress waren Versuche größerer Einwanderungsreformen in den letzten Jahren wiederholt gescheitert, weil sich Demokraten und Republikaner gegenseitig blockierten.

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