Unternehmen in Nordrhein-Westfalen fordern schnellere Hilfszahlungen

(Beispielfoto: nex24)

Essen – Wirtschaftsverbände begrüßen die Initiative von NRW und anderen Bundesländern, dass die Bundesregierung die Fortschritte für bedürftige Unternehmen deutlich steigern soll.

“Es kann nicht mehr vermittelt werden, dass zwar immer wieder massive Finanzhilfen angekündigt werden, aber bis heute kaum Geld bei den Unternehmen angekommen ist”, sagte Johannes Pöttering, Geschäftsführer der Dachorganisation NRW, der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ). Viele von der Sperrung betroffene Unternehmen wissen nicht mehr, wie sie ihre Rechnungen bezahlen sollen. Und die erneute Verlängerung der Schließungen bis Mitte Februar verschärft die Situation.

„Die Wut und die Verzweiflung sind großartig. Viele stehen vor dem Ende. Wenn es keinen Bankrott geben soll, muss die Politik endlich handeln “, fuhr Poettering fort. Die Unternehmer begrüßen die Ankündigung, dass die Corona-Hilfe erheblich verbessert wird. Es müsste aber auch “Sofortmaßnahme” sein!

Die Gastronomen, die von der Sperrung besonders betroffen waren, gaben ähnliche Aussagen ab. „Nur die ausgezahlte Hilfe ist eine gute Hilfe. Nur auf dem Konto zählt, nicht auf dem Papier. Jeder weitere Tag, der ohne Auszahlung vergeht, verschärft die Situation in unserem Betrieb “, sagte Thorsten Hellwig, Sprecher des Hotel- und Restaurantverbandes Dehoga in Nordrhein-Westfalen der WAZ.


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