“TUI für Deutschland nicht systemrelevant”

(Foto: nex24)

Köln – Der Chef des Kölner Handelsgiganten Rewe, Lionel Souque, hat die staatliche Beihilfe für das Reiseunternehmen Tui deutlich kritisiert.

“TUI ist für Deutschland nicht systemrelevant. Warum also Staatskredite in Höhe von über vier Milliarden Euro vergeben? Das finde ich fraglich”, sagte der Leiter der Rewe-Gruppe, zu der auch die Tourismus-Tochter DER gehört, in einem Interview mit der “Kölner Stadt” -Anzeiger “.

Tui ist kein deutsches Unternehmen mehr. Das Unternehmen ist an der Londoner Börse notiert. Der größte Aktionär ist ein russischer Oligarch, gefolgt von Investoren aus Spanien und Ägypten sowie amerikanischen Fonds.

“Was hat das mit Deutschland zu tun?” Fragte Souque. Diese Staatsanleihen könnten langfristig problematisch sein, wenn sie den Wettbewerb verzerren. Mit seiner Tourismus-Tochter DER ist Rewe ein Konkurrent von Tui. Die Reiseabteilung verlor 75 Prozent ihres Umsatzes in der Corona-Krise. Laut der Zeitung lehnt der Rewe-Chef Staatsgeld für seine eigenen touristischen Gebiete ab.

Gleichzeitig kritisiert Souque, wie sein Unternehmen von der Politik in die Krise verwickelt wird. „Ich möchte, dass Einzelhändler in Deutschland künftig stärker in die Koordinierungsprozesse einbezogen werden“, sagte der CEO.

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