Team Todenhöfer – eine Alternative zur Politik der etablierten Parteien

Todenhöfer bei einer Wahlkampfveranstaltung in Düsseldorf am 29. August 2021 (Foto: Sabrina Feige)

Ein Gastkommentar von Hakan Işık

Gestern schrieb die Schweizer NZZ: “Jürgen Todenhofer und Mesut Özil: Hinter dem Horizont lauert die Leere”. Der Artikel ist die Fortsetzung des Denkens des BILD-Artikels von letzter Woche. Diesmal jedoch aus der Feder einer umfangreicheren Zeitung, der Kern des Artikels ist, dass dieser Politiker nie erwachsen ist und auch nicht weiß, wer er ist, in dieser Fahrt gibt es einen redaktionellen Verweis auf Mesut Özil en passant .

“Hinter Team Todenhöfer lauert nicht die Leere, sondern die Leere der deutschen Politik ist damit gefüllt”

Warum diese Lücke in der deutschen Politik vom Todenhöfer-Team gefüllt wird, würde deutlich werden, wenn das lokale politische System die Nähe zu seinen Migranten sucht. Genau hier setzt die Arbeit von Jürgen Todenhöfer an. Tödenhöfer hat den Migranten, Deutschtürken und Deutschen zugehört, denn er hat zugehört, er kennt ihre Sorgen, Nöte und politischen Interessen. Der politische Ansatz von Team Todenhöfer ist nicht herablassend. Nicht die Ideenwelt und die politischen Ideen der „Wenigen“ werden zum Maßstab erklärt, sondern die politischen Interessen der „Vielen“ artikuliert.

Wer genau diese „Vielen“ sind, wird aus den politischen Themen dieser Parteien der „Wenigen“ sehr deutlich. Wie diese Themen die „Vielen“ abgrenzen, sieht man in der Essenz der „Wenigen“, wie diese Themen der „Wenigen“ gelebt werden, sieht man seriell mit den bürgerlich-konservativen Grünen, wie sie ihr Bio-Fleisch aus dem Bio holen Märkte und servieren dazu einen Bio-Wein. Das ist auch nicht die ideologische Verteilungspolitik der Linke. Auch die Sternchen-Schreibweise löst ihre Alltagsprobleme nicht, die vielbeschworene eiserne Migrationspolitik endet für sie spätestens in der realen Welt ihrer Stadtteile und Kieze. Wenn Sie sogar auf der Suche nach einer neuen Wohnung sind, ist Ihre Chance als Deutscher und Neudeutscher mit dem Namen, der nach Orient klingt, neben den horrenden Mieten eine weitere Belastung.

Auch die beiden klassischen Volksparteien gehen nicht auf das Bedürfnis nach ihren politischen und gesellschaftlichen Inhalten ein, die Verwendung türkisch klingender Politikernamen zu Wahlzeiten in der SPD hat nicht zwangsläufig zu mehr Partizipation und erfolgreicherer Lobbyarbeit geführt. Die Politisierung der Lehrerin mit Kopftuch beschreibt die Nichtakzeptanz ihrer kulturellen Werte, hier spüren sie den harten Gegenwind der politischen Ausgrenzung bei der CDU. Dies ist die Nichtvertretung ihrer Interessen und die Nichtvertretung ihrer Bedürfnisse, daher sind diese etablierten Parteien im Inland unsensibel und haben kein Gehör für diese Bürger. Dieses Unterfangen gewinnt außenpolitisch an Schlagkraft. Die etablierten Parteien haben ihr politisches Konzept unwiderruflich für die Berücksichtigung der Außenwelt entworfen, außerhalb dieses Kanons gibt es keine Duldung.

Wieder einmal werden die „Vielen“ marginalisiert und müssen sich dogmatischen Überlegungen unterwerfen und das angebotene politische Monopol perpetuieren, sehen darin aber die Nichtlösung der bestehenden Konflikte. Allzu oft hören sie von den etablierten Parteien Verallgemeinerungen, wie der Islam sei radikal, das ist keine Demokratie, es gibt keine Meinungsfreiheit usw., aber das ist nicht immer der Fall, die Weltpolitik ist zu komplex im Netz der geopolitische Interessenpolitik. Das Scheitern der westlichen Politik zeigt sich derzeit am Beispiel Afghanistan; eine aufgesetzte westliche Ideenpolitik scheiterte daran, dass der Westen Dialog, Konversation und Diplomatie nicht vorzog, um mit den Menschen dort an friedlicheren Lebens- und politischen Verhältnissen zu arbeiten.

“Wer Dialog und Gespräch sucht, hat schon eine Alternative geboten!”

Wer mit den Bad Boys der Weltpolitik gesprochen hat, ist klar. Das ist zwar umstritten und ein ungewöhnlicher Ansatz, aber erst dadurch wurde Jürgen Todenhöfer bewusst, warum die Westafghanistan-Politik scheitern musste und andere Konfliktherde weiter aufflammten. Ist es also verwerflich, wenn die politische Ursachenforschung mit anderen friedlichen Mitteln genutzt wird? Diese Erfahrungsmatrix wendet er auf dieses lokale politische System an und das macht diese Partei interessant, jetzt für diese Bundestagswahl und für zukünftige politische Prozesse.

Die Integration der Suche nach der Sache, des Dialogs, der Diplomatie und, ja, auch des Erreichens der Jugend ist ein genialer Schachzug, wenn Mesut Özil als Medium für die Kontaktaufnahme mit der jüngeren Generation gewählt wird, bedeutet dies, denjenigen Chancen zu bieten, die Die etablierten Parteien wurden in einem politischen Parkkoordinatensystem geparkt und sollen passiv bleiben und werden von den alteingesessenen Parteien nur noch als Nummer wahrgenommen. Aber während der Wahlperiode ihren Nummernstatus verlieren und plötzlich zu Bürgern mutieren, nur um nach der Wahl schnell wieder eine Nummer zu werden, hilft so eine Politik nicht, sie schafft es eher!

Zahlen zwischen 25-40 Prozent operieren derzeit mit unentschlossenen Wählern – die politisch Verärgerten stehen gar nicht mehr auf der Agenda – sie haben nun die Chance, mit ihrer Stimme beim Todenhöfer-Team ihren politischen Interessen Gehör zu verschaffen. Die Chance ist historisch und auch reif für eine Veränderung, um die notwendige Interessenpolitik direkt in den Bundestag zu tragen. Die vielen engagierten Wahlhelfer, insbesondere mit Migrationshintergrund, zeigen, dass Partizipation möglich und erwünscht ist, das Team von Todenhöfer bietet nicht nur die Möglichkeit zur Mitgestaltung und Mitgestaltung innerhalb der Partei; Der Einzug in den Bundestag führt zu einer völlig neuen Teilhabe an der Demokratie und einer direkten Interessenvertretung.

Gehen Sie wählen und gestalten Sie die Politik mit!


Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und geben nicht unbedingt den Standpunkt von nex24 wieder.


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