Studie nach Krebstod der Mutter nach Behandlung mit Schlangengift in München ⋆ Nürnberger Blatt

Die Justitia - ein Symbol für Rechtsstaatlichkeit
Die Justitia – ein Symbol für Rechtsstaatlichkeit

In einem Zivilverfahren, das im Auftrag eines Waisenjungen eingeleitet wurde, musste sich seit Donnerstag ein Heilpraktiker vor dem Oberlandesgericht München verantworten, der die krebsartige Mutter des Fünfjährigen von der Strahlentherapie abgehalten haben soll und stattdessen behandelte es mit Kapseln, einschließlich Schlangengift. Die krebskranke Mutter starb im Jahr 2015. Das Gericht schlug eine gütliche Einigung vor, eine Entscheidung war noch offen.

Das von seinem Vater vertretene Kind verklagte den Heilpraktiker auf insgesamt 172.000 Euro, darunter 50.000 Euro für einen von der Mutter geerbten Schadensersatzanspruch. Es gibt auch 13.000 Euro für verlorene Wartung in der Vergangenheit und 109.000 Euro für die Wartung in der Zukunft.

Entgegen dem Rat ihrer Ärzte hatte die Mutter eine von konventionellen Ärzten verschriebene und bereits begonnene Strahlentherapie vorzeitig abgebrochen. Einige Monate später starb sie. Da sie gleichzeitig mit den konventionellen Ärzten vom Heilpraktiker behandelt wurde, beschuldigt die Familie die Frau, zur Beendigung der Strahlentherapie beigetragen zu haben.

Das Landgericht Passau wies die Klage ab; Nach Ansicht der Passauer Richter konnte der Heilpraktiker nicht als verantwortlich nachgewiesen werden. Das übergeordnete Landgericht will am 25. März entscheiden, mit dem späten Ankündigungstermin sollten die Parteien noch genügend Gelegenheit für eine außergerichtliche Einigung haben.

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