Stahlunternehmen fordern vom Staat Staat Nürnberger Blatt Milliarden für eine klimafreundlichere Produktion

Stahlwerk

Vor einem für nächste Woche geplanten Treffen mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) haben die Leiter der fünf großen deutschen Stahlunternehmen Thyssenkrupp, ArcelorMittal, Saarstahl, Georgsmarienhütte und Salzgitter ihre Mindestanforderungen für eine Umstellung auf wasserstoffbasierte Produktion festgelegt zu “Spiegel”. In einem dreiseitigen Papier mit dem Titel „Gespräche über den Stahlaktionsplan“ forderten sie in der ersten Phase Investitions- und Subventionszusagen zwischen 15 und 30 Milliarden Euro, berichtete der „Spiegel“ am Donnerstag vor seiner Neuauflage.

Für dieses Geld wollen die Stahlunternehmen laut Bericht bis 2030 rund ein Drittel ihrer Primärstahlproduktion auf klimafreundliche Produktion umstellen und 17 Millionen Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr einsparen. Dann sollte es weitere Hilfe in Form eines Ausgleichsmechanismus geben.

Laut “Spiegel” erwähnen die Unternehmen weder die Höhe ihres eigenen Beitrags noch die Tatsache, dass die Stahlnachfrage boomt und der Stahlpreis von fast 900 Euro pro Tonne höher ist als seit rund zehn Jahren . Unternehmen wie Thyssenkrupp gingen offenbar sogar davon aus, dass sie fast alle erstatteten Transformationskosten erhalten würden, zitierte das Magazin Vertreter der IG Metall. Sie warnen die Manager seit Tagen davor, mögliche Bundeshilfen durch übermäßige Forderungen zu gefährden.

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