Stadt- und Gemeindebund für mehr Sonntagsshopping ⋆ Nürnberger Blatt

Einzelhandel – Bild: stefiakti via Twenty20

Angesichts des Absatzeinbruchs bei vielen Einzelhändlern in der Corona-Krise hat sich der Deutsche Städte- und Gemeindebund für mehr offene Sonntage ausgesprochen. “Wir müssen jetzt alles tun, damit unsere Innen- und Innenstädte nicht veröden”, sagte Geschäftsführer Gerd Landsberg am Samstag dem “Handelsblatt”. “Es wäre ein positives Signal, zusätzliche Sonntagsöffnungszeiten zuzulassen.”

Landsberg war überzeugt, dass damit die Innenstadt und die Innenstadt nach der Pandemie wieder erlebbar werden. Der Städtebund begründete seine Forderung vor allem mit der schwierigen Situation des Handels: Mehr als 100.000 Einzelhandelsgeschäfte könnten schließen oder gar nicht mehr öffnen. Damit würden fast 500.000 Arbeitsplätze aufs Spiel gesetzt, sagte Landsberg.

Der Onlinehandel hingegen war 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche geöffnet und konnte seinen Umsatz im vergangenen Jahr auch wegen der Pandemie auf über 72 Milliarden Euro steigern. Zusätzliche Sonntagsöffnungszeiten seien daher „ein kleines, aber wichtiges Signal, dass die Innenstädte und Innenstädte eine Zukunft haben“.

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