SPD-Politiker wollen Beschränkungen für die Familienzusammenführung aufheben ⋆ Nürnberger Blatt

Symbolisches Bild: Flüchtlinge

Migrationspolitiker der SPD wollen laut Zeitungsbericht mittelfristig die Beschränkung der Familienzusammenführung für sogenannte subsidiäre Schutzflüchtlinge aufheben. “Wir wollen das Grundrecht auf Familienzusammenführung wahren und allen Schutzberechtigten ermöglichen, mit ihrem Ehepartner und ihren Kindern zusammenzuleben”, heißt es in der Zeitung “Die Welt” (Mittwochsausgabe) in einem Positionspapier der Arbeitsgruppe Migration und Integration der SPD-Fraktion.

Die Familienzusammenführung für Personen, die Anspruch auf subsidiären Schutz haben, ist derzeit auf insgesamt 1.000 Personen pro Monat begrenzt. Bei den Flüchtlingen mit subsidiärem Schutz handelt es sich um Personen, die in ihrem Heimatland nicht persönlich verfolgt werden, aber dennoch einer ernsthaften Gefahr ausgesetzt sind – beispielsweise durch einen Bürgerkrieg.

„Flüchtlinge sollten wie andere Menschen mit ihren Familien zusammenleben können“, heißt es in dem Zeitungsbericht des 20-seitigen Papiers der SPD-Migrationsexperten. Sie fordern auch ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht für tolerierte Personen, die seit mindestens zwei Jahren in Deutschland sind, ihren Lebensunterhalt selbst verdienen oder zur Schule gehen und keine Straftat begangen haben.

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