Spahn: Die Union sollte frühestens im März über einen Kanzlerkandidaten entscheiden

(Foto: nex24)

Osnabrück – CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn hat sich für eine spätere Entscheidung über die Kanzlerkandidatur der Union eingesetzt.

Er meint: „Die Idee ist klug, den amtierenden Kanzler und Kanzlerkandidaten nicht zu lange in einer solch außergewöhnlichen Situation enden zu lassen. Deshalb ist es sinnvoll, unseren Kandidaten später im Jahr und nicht unmittelbar nach der Entscheidung über den neuen CDU-Vorsitzenden zu benennen “, sagte Spahn in einem Interview mit der” Neuen Osnabrücker Zeitung “(NOZ).” Ein kostenloses Programm sechs Monate zuvor Die Wahl wäre früh genug. Das würde bedeuten: Wir sollten uns im März oder April einigen. Dann bleibt genug Zeit, um einen auf unseren Kandidaten zugeschnittenen Wahlkampf durchzuführen. “

Spahn betonte, dass CDU und CSU „gemeinsam entscheiden“ würden und warnte: „Ein Kanzlerkandidat der Union hat nur dann gute Chancen, wenn er von beiden Schwesterparteien weitgehend unterstützt wird.“

Stimmen der CDU, der Volksgesundheitsminister sollte sich noch um den CDU-Vorsitz bewerben, lehnten Spahn ab. „Im Februar habe ich beschlossen, mich dem Team mit Armin Laschet anzuschließen, mit ihm als Kandidat für den Vorsitz. Das gilt “, sagte Spahn und warnte die CDU, vereint zu bleiben:” Vor einigen Wochen haben wir im Streit um die Verschiebung des Parteitags gesehen, dass die Partei immer noch unter der Oberfläche brodelt. Die Solidarität der CDU ist kein sicherer Erfolg. Konflikte werden derzeit nur von Corona eingefügt “, so sein besorgtes Inventar.

Spahns Appell: „Für mich bleibt es entscheidend, dass wir als Partei vereint sind. Es hilft uns überhaupt nicht, wenn wir zuerst einen Vorsitzenden und später einen Kandidaten haben, der dann nicht Kanzler wird, weil wir unsere Partei nicht zusammenhalten können. “”

Die CDU-Führung will den genauen Zeitplan für die Wahl von Annegret Kramp-Karrenbauers Nachfolgerin der Parteiführung am kommenden Montag festlegen. Bisher ist eine Abstimmung für Ende der zweiten Januarwoche geplant. Antragsteller sind neben dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet der ehemalige Fraktionsvorsitzende Friedrich Merz und der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen.

Leave a Comment