Spahn dämpft die Erwartungen von Bund und Ländern an den Corona-Impfgipfel ⋆ Nürnberger Blatt

Jens Spahn – Bild: BMG

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat vor dem Corona-Impfgipfel am Montag die Erwartungen an die Landeskonferenz gedämpft. Im Internetprogramm der Zeitung “Bild” machte Spahn am Sonntagabend deutlich, dass er keine konkreten Entscheidungen erwartete. “Wir können allein auf einem Gipfel nicht mehr Impfstoffe produzieren”, sagte er. Aufgrund der ständigen Nachfrage nach mehr Impfdosen “läuft die Produktion nicht schneller”.

Am Wochenende forderten mehrere Regierungschefs der Bundesländer einen klaren Zeitplan für Impfungen in den kommenden Wochen. “Meine dringende Erwartung auf dem Gipfel ist, dass wir einen nationalen Impfplan erhalten, auf dessen Grundlage wir Bundesländer Impftermine vergeben und einhalten können”, sagte der amtierende Vorsitzende der Ministerkonferenz der Ministerpräsidenten, Berlins Regierungsbürgermeister Michael Müller (SPD) von der “Stuttgarter Zeitung” und den “Stuttgarter Nachrichten”.

Spahn sagte, dass die Bundesregierung den Bundesländern letztendlich nur die Informationen über Liefermengen und Daten senden könne, die sie vom Hersteller erhalten habe. Aber das passiert schon. “Es ist nicht so, dass wir die Daten verstecken”, sagte der Gesundheitsminister.

Gleichzeitig betonte Spahn, dass der Gipfel auch ohne konkrete Resolutionen Sinn machen würde: „Es ist an sich ein Wert, dass Bund und Länder zusammenarbeiten, ein gemeinsames Verständnis haben, ein gemeinsames Ziel haben und ein gemeinsames Ziel haben. realistische Sicht auf das, was möglich ist und was nicht. “”

Der Gipfel von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Staats- und Regierungschefs am Montag (14 Uhr) ist eine Reaktion auf die Probleme mit dem Impfstart in Deutschland und die Diskussion über die Menge der verfügbaren Impfdosen. Vertreter der Impfstoffhersteller und der EU-Kommission nehmen ebenfalls an den Konsultationen teil.

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