Söder stellt im Alleingang Anforderungen an die FFP2-Maske

Markus Söder – Bild: Peter Kneffel / Pool über Reuters

Ab Montag ist Bayern verpflichtet, FFP2-Masken in Bussen, Zügen und Geschäften zu tragen. Die Masken schützen nicht nur andere Menschen, sondern auch diejenigen, die sie tragen, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag nach einer Sitzung des Staatskabinetts vor Journalisten in München. Darüber hinaus wurde eine wöchentliche Testverpflichtung für grenzüberschreitende Pendler beschlossen.

Die Maßnahmen fangen langsam an zu wirken, sagte Söder. In Bezug auf die Anzahl der Neuinfektionen identifizierte er einen „vorsichtig positiven Trend“ für seinen Staat. Die Sterblichkeitsrate ist jedoch immer noch hoch. Es ist noch nicht klar, wie sich die Feiertage letztendlich auswirken werden. Er ist auch “sehr besorgt” über die Virusmutation aus Großbritannien, die inzwischen auch in Deutschland gefunden wurde.

Söder sprach von einem “Wettlauf gegen die Zeit”. FFP2-Masken sind jetzt leicht verfügbar und reichlich vorhanden, sagte er. Die Verpflichtung zur Prüfung auf grenzüberschreitende Pendler wurde im vergangenen Jahr vom bayerischen Verwaltungsgericht aufgehoben. Nachdem die Bundesregierung eine neue Quarantäneverordnung ausgearbeitet hat, kann auf dieser Grundlage eine wöchentliche Prüfpflicht wieder eingeführt werden.

Der Premierminister betonte: “Corona nimmt sich jede Freiheit, die es erlaubt – nur wenn wir ausreichend geimpft sind, kann der Geist kontrolliert werden.”

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