So hat sie ihren Schmerz in der Hölle überwunden – GlücksPost

Die morgendlichen Spaziergänge am Meer mit ihren beiden Hunden sind für Rita Henggartner aus St. Gallen wie ein Wunder. “Wenn es nach den Prognosen meiner Ärzte gelaufen wäre, wäre ich heute nur im Bett, vollgepumpt mit Schmerzmitteln und Antidepressiva.”

Weil der 56-Jährige eine schwierige Zeit hatte. Sie führt viele Jahre ein unbeschwertes Leben. Zusammen mit ihrem Ehemann leitet sie ein Getränkegeschäft. Aber dann der Schock: Ihr Mann betrügt ausgerechnet einen Angestellten. Rita Henggartner will die Trennung. Aber da ist die Firma, ihre Tochter (jetzt 26) und ihre Eltern. «Irgendwie machten wir drei weiter. Ich glaube, mein Immunsystem war damals gebrochen. „Zuerst taten nur die Arme weh, dann der ganze Körper.” Es war eine Qual in der Hölle, die mir buchstäblich den Atem raubte. “

Die Ärzte sind ratlos. Weder Schmerzmittel noch eine Heilung oder Schmerztherapie helfen. Selbst als ihr Mann endlich auszieht, fühlt sie sich nur für kurze Zeit erleichtert. Denn jetzt ist sie allein für das Geschäft verantwortlich. „Es war ein harter Job. Ich bin wirklich jede Nacht ins Bett gefallen, völlig erschöpft. “”

Neben dem Stress und den Schmerzen gibt es jetzt Einsamkeit. Aber die schwierigen Zeiten machen Rita auch stark. «Ich wusste, dass die Psyche einen 50-prozentigen Einfluss auf den Krankheitsverlauf hat. Also habe ich trainiert, positiv zu denken. Anstatt über mein Schicksal nachzudenken, zwang ich mich, mir eine glänzende Zukunft vorzustellen. “”

Sie gibt das stressige Geschäft auf, fliegt spontan nach Teneriffa und erlebt dort ein Wunder: Sie fühlt sich plötzlich viel besser und kann von Tag zu Tag leichter laufen. Die Sonne gibt ihm Energie und die entspannte Lebensweise der Menschen macht es glücklich. Rita blüht. Zurück zu Hause ist sie sich sicher: Ich komme wieder, aber für immer.

Und jetzt kommt ihr das Schicksal zu Hilfe. Sie lernte Dirk, einen deutschen Unternehmer, der Trike-Touren in der Schweiz organisierte, über eine Dating-Site kennen. Die 52-Jährige teilt ihre Dropout-Träume und gemeinsam beginnen sie ein neues Leben.

Rita Henggartner verkauft ihr Haus, investiert in ein typisches kanarisches Haus und lässt dort Ferienzimmer erweitern. Ihre “Casa Rita” ist gefragt. Dirk macht sich auch selbstständig (www.trike-teneriffa.com). Und der Ausgang ist ein direkter Treffer. Rita wird glücklich sein. Sie braucht kaum noch Tabletten. “Ich esse gesund, ich freue mich über das Wetter, die Gäste, fast jeden Tag.”

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