Schulleitungsverband kritisiert Quarantäne-Regel

(Symbolfoto: pixa)

Der Schulträgerverband Deutschland hat die Einigung der Gesundheitsminister von Bund und Ländern zu Corona-Quarantäneregeln an Schulen scharf kritisiert.

Das sagte die Vereinsvorsitzende Gudrun Wolters-Vogeler am Dienstag in Inforadio vom rbb ist die vereinbarung “unrealistisch”. Den Regeln liege ein „völlig veraltetes Schulimage“ zugrunde.

„Sie gehen davon aus, dass die Studierenden ständig in festen Positionen arbeiten. Das entspricht nicht der modernen Pädagogik. Betrachtet man den Bereich Grundschule und Sekundarstufe 1 so geht es relativ viel um z.B. Gruppenarbeit, Partnerarbeit (…) , wie in der Vergangenheit, im Bussystem immer die gleichen Schüler. “

Auch Wolters-Vogeler sprach sich dafür aus, dass Lehrer nach ihrem Impfstatus befragt werden dürfen. Daran halte sie “viel”, denn es bedeute immer auch, die Schüler zu schützen: “Ich denke, das ist auch für die Lehrer nicht mehr die große Überraschung.”

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