Schleswig-Holstein hält unter bestimmten Bedingungen an der Eröffnung des Outdoor-Caterings fest ⋆ Nürnberger Blatt

In Restaurants müssen Hygiene- und Abstandsregeln beachtet werden. – David Tadevosian / shutterstock.com

Trotz der aktuellen Debatten über strengere Maßnahmen zur Eindämmung der Korona hält das Bundesland Schleswig-Holstein an der Eröffnung von Restaurants im Freien in allen Bezirken und Städten mit einer Inzidenz von weniger als 100 fest. Nach Angaben der Landesregierung hat das Kabinett am Freitag entschieden in Kiel. Die Regel gilt ab Montag. Gastronomen und Gäste müssen sich jedoch an strenge Anforderungen halten.

Nach Angaben der Regierung sind Eröffnungen zunächst nur in Landkreisen und Städten zulässig, in denen die sogenannte siebentägige Inzidenz unter 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner „stabil“ ist. Die Kontaktbeschränkungen gelten auch in den Bars, so dass maximal fünf Personen aus zwei Haushalten an einem Tisch sitzen können. Kinder unter 14 Jahren zählen nicht. Sicherheitsabstände müssen in allen Bereichen beachtet werden und medizinische Masken müssen getragen werden – außer am Tisch selbst.

Zu diesem Zweck müssen die Kontaktdaten gesammelt werden, von Außenbereichen mit mehr als 50 Gästen muss ein Hygienekonzept beim Gesundheitsamt eingereicht werden. Die Regierung empfiehlt auch Schnelltests vor einem Besuch, die jedoch nicht obligatorisch sind. Die Landesregierung hatte bereits vor einigen Wochen den Plan zur Eröffnung von Restaurants im Freien in Gemeinden mit Inzidenzwerten unter 100 vorgestellt.

Von den 15 Bezirken und Städten in Schleswig-Holstein liegen die meisten derzeit deutlich unter einer Inzidenz von 100. Nur der Bezirk Herzogtum Lauenburg und die Stadt Neumünster befanden sich ab Donnerstagabend darüber und der Bezirk Segeberg knapp darunter. In einigen ländlichen Gebieten lag der Wert laut Regierung nur zwischen 20 und 30.

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