Regierung will CO2-Speicherung im Meeresboden außerhalb Deutschlands ermöglichen ⋆ Nürnberger Blatt

CO2-Bild: YevgeniySam über Twenty20

Die Bundesregierung will einem Bericht zufolge die Speicherung von CO2 im Meeresboden außerhalb Deutschlands ermöglichen. Dazu würden bereits die gesetzlichen Rahmenbedingungen angepasst, schrieb die “Welt am Sonntag” unter Berufung auf das Bundesumweltministerium und das Bundeswirtschaftsministerium. Die Speicherung des Treibhausgases im Meeresboden soll helfen, die globale Erwärmung zu begrenzen.

“Mit Blick auf den Transport und die Speicherung von CO2 ins Ausland plant die Bundesregierung, den geänderten Artikel 6 des Londoner Protokolls zu ratifizieren”, teilte das Umweltministerium der Zeitung mit. Dies werde „den grenzüberschreitenden Transport von CO2 zur Speicherung im tiefen Untergrund unter dem Meeresboden“ ermöglichen. Das 1996 geänderte Übereinkommen von 1972 soll die Verschmutzung der Meere verhindern.

Bevor CO2 ins Ausland deponiert wird, muss laut Umweltministerium nationales Recht geändert werden. Für den grenzüberschreitenden Verkehr sowie die dafür notwendige CO2-Infrastruktur in Deutschland werde geprüft, “ob und wie das Kohlendioxid-Speichergesetz dafür angepasst werden muss und welche Regelungen in eine entsprechende Verordnung aufgenommen werden müssen”, so das Ministerium zitiert von der Zeitung.

Leave a Comment