Preisunterschiede von bis zu 80 Prozent

(Symbolfoto: pixabay)

Wenn Sie Ihren eigenen Solarstrom produzieren, sparen Sie Ihren Geldbeutel und schonen die Umwelt. Die Installateure von Photovoltaikanlagen rechnen jedoch sehr unterschiedlich – Angebote für Anlagen für ein und denselben Kunden unterscheiden sich im Preis um bis zu 80 Prozent. Dies zeigt einen aktuellen Vergleich des Geldberaters Finanzieller Tipp. Fünf Testkäufer in fünf Bundesländern erhielten im Auftrag von Finanztip 26 Kaufangebote für Solarsysteme. Die Experten von Finanztip haben diese Angebote anschließend analysiert und detailliert bewertet.

Derzeit gibt es in Deutschland rund 2 Millionen Solarstromanlagen, viele davon in privaten Haushalten. Mit der Photovoltaikanlage auf dem Dach können diese bis zu einem Drittel ihres eigenen Strombedarfs decken. “Eigener Solarstrom kostet nur halb so viel wie der Strom aus dem Stromnetz oder noch weniger”, sagt Ines Rutschmann, Energieexpertin bei Finanztip.

“Wer jedoch eine Photovoltaikanlage kauft, muss mindestens einen höheren vierstelligen Betrag investieren.” Umso wichtiger ist ein wirtschaftlich gut kalkuliertes Angebot. Aber das ist in der Praxis oft das Problem, wie der aktuelle Finanztip-Praxistest jetzt zeigt. Die Finanztip-Experten nutzten fünf spezialisierte Online-Portale, um spezialisierte Unternehmen für Testkunden zu gewinnen, und erhielten so 26 Angebote. Nur zwei Portale vermittelten in allen Fällen mindestens zwei spezialisierte Unternehmen; Die Angebote waren oft teuer und nicht transparent.

Führen Sie die Rentabilitätsberechnungen besser selbst durch

Insgesamt war die Qualität des Angebots sehr unterschiedlich. „Bei einem direkten Vergleich der Angebote haben wir Preisunterschiede von bis zu 80 Prozent festgestellt“, sagt Rutschmann. „Die Angebote waren oft sehr undurchsichtig. Die einzelnen Komponenten und Leistungen wurden nur in vier Fällen einzeln dargestellt. Einige Angebote enthielten auch eine Rentabilitätsberechnung, um die Investition zu rechtfertigen. Aber auch hier gab es Mängel: „Keine dieser Berechnungen enthielt die Umsatzsteuerkosten für den persönlichen Verbrauch. Darüber hinaus wurde berechnet, dass die Strompreiserhöhungen viel zu hoch waren. “”

Der Experte rät daher, die Planung des Systems nicht allein dem Installationsunternehmen zu überlassen, sondern vorher abzuwägen, was in Zukunft mit Strom versorgt wird, und die richtige Systemgröße selbst abzuschätzen. Wenn das Angebot dann verfügbar ist, lohnt es sich, erneut zu verhandeln: „In der Regel gibt es noch Verbesserungspotenzial. Wenn der Preis kritisiert wird, planen die Anbieter auch wieder mit günstigeren Komponenten. “”

Portale bieten erste Orientierung

Wer eine Photovoltaikanlage plant, kann sich über spezielle Online-Portale einen Überblick verschaffen. „Wir haben uns fünf Portale genauer angesehen“, sagt Rutschmann. „Über Selfmade-energy.com und photovoltaik-angebotsvergleich.de haben wir nur mindestens zwei Angebote für alle Testkunden erhalten.“ Deshalb empfiehlt Finanztip beide Portale. Kunden sollten sich jedoch bewusst sein, dass auch diese Portale nicht das richtige Angebot enthalten müssen.

“Nur zwei unserer Testkunden haben über die Portale mindestens ein Angebot erhalten, das sich als gute Investition herausgestellt hätte.” Portale sind laut Finanztip vor allem eine gute Einführung in das Thema. „Verbraucher können sich mit geringem Aufwand direkt an Unternehmen wenden oder Angebote direkt erhalten. Auf diese Weise wissen sie zunächst, welche Höchstpreise zu erwarten sind – in der Regel besteht jedoch Verbesserungsbedarf. “”

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