Portugal verlängert Einreisebeschränkungen bis Mitte April ⋆ Nürnberger Blatt

Portugal – Bild: Mehaniq über Twenty20

Um die Koronapandemie einzudämmen, verlängerte Portugal die Einreisebeschränkungen für Touristen bis Mitte April. Im Einvernehmen mit dem benachbarten Spanien wird es bis zum 15. April Grenzkontrollen an Land und Flüssen geben, teilte das Innenministerium am Sonntag in Lissabon mit. Darüber hinaus bleibt der touristische Schienenverkehr zwischen den beiden Ländern ausgesetzt. Diese Maßnahme gilt nicht für den Güterverkehr, Pendler und Rettungsdienste.

Personen, die aus einem Land mit einem Inzidenzwert von mehr als 500 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner wie Frankreich auf dem Landweg nach Portugal reisen, müssen 14 Tage lang unter Quarantäne gestellt werden. Das Innenministerium hat auch klargestellt, dass es keine Einreisebeschränkungen für Personen mit portugiesischer Staatsbürgerschaft und mit einer Aufenthaltserlaubnis für Portugal gibt. Ausländer könnten das Land auch ohne Probleme verlassen.

Nach einer zweimonatigen allgemeinen Abschaltung begann Portugal Mitte März mit einer allmählichen Lockerung. Museen und Außenbereiche von Cafés sollten am Ostermontag wieder geöffnet werden dürfen. Darüber hinaus wird der Unterricht an weiterführenden Schulen wieder aufgenommen.

Nach fast 16.500 neuen Koronainfektionen täglich Ende Januar hat sich die Situation in dem kleinen EU-Land erheblich verbessert. Am Ostersonntag registrierten die Behörden des Landes mit zehn Millionen Einwohnern innerhalb von 24 Stunden nur 193 Neuinfektionen und vier Todesfälle im Zusammenhang mit einer Koronainfektion.

Die Behörden bleiben vorsichtig. Beispielsweise dürfen Flugzeuge aus Brasilien und Großbritannien derzeit wegen der dort weit verbreiteten Virusvarianten nicht in Portugal landen.

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