Polizeigewerkschaftschef will generelles Verbot von “Querdenken” -Demonstrationen ⋆ Nürnberger Blatt

Über den Tellerrand hinaus denken – Collage: glamssup

Angesichts der Proteste vom 1. Mai forderte der Vorsitzende der Deutschen Polizeiunion, Rainer Wendt, ein landesweites Verbot aller Demonstrationen des „Querdenkens“. “Bei diesen Demonstrationen ist die Gesetzesverletzung vorprogrammiert und findet dauerhaft und tausende Male statt, weil die Teilnehmer keine Maske tragen und den Mindestabstand nicht einhalten”, sagte Wendt von der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (NOZ / Montag) Auflage). “Man muss viel strenger dagegen vorgehen.”

Wenn bei solchen Veranstaltungen im Voraus klar wäre, dass die Teilnehmer die Anforderungen nicht einhalten würden, müssten Politik und Justiz sicherstellen, dass sie nicht stattfinden. Andernfalls müssten sich die Polizisten mit den “Querdenkern” befassen. Beamte wurden bei den Demos oft angespuckt, beleidigt und angegriffen. “Es ist völlig unverständlich, warum solche Demos überhaupt noch genehmigt werden”, sagte Wendt.

Außerdem war es nicht mehr möglich, den Bürgern mitzuteilen, dass einerseits die Bürger wegen nächtlicher Ausgangssperren um 22 Uhr nach Hause geschickt würden, während gleichzeitig in Berlin beispielsweise am 1. Mai Menschen erlaubt waren bis spät in die Nacht zu demonstrieren.

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