Opel gehört nun zur neuen Autogruppe Stellantis ⋆ Nürnberger Blatt

Opel – Bild: dvoevnore über Twenty20

Die deutsche Automarke Opel gehört heute zum viertgrößten Automobilhersteller der Welt. Die Fusion des französischen Opel-Mutterunternehmens PSA und des US-italienischen Fiat Chrysler (FCA) trat am Samstag in Kraft. Die neue Firma namens Stellantis will diesen Montag an die Börse gehen. Die IG Metall warnte vor einem möglichen Stellenabbau im Hinblick auf Opel.

Die Aktionäre der beiden Gruppen hatten fast einstimmig für die Fusion gestimmt. Weltweit liegt Stellantis bei den Verkaufszahlen an vierter Stelle hinter Volkswagen, Toyota und General Motors. Die neue Gruppe beschäftigt mehr als 400.000 Mitarbeiter und umfasst Marken wie Peugeot und Citroën, Opel, Fiat, Chrysler, Jeep und Maserati. Betriebsschließungen sind offiziell nicht geplant.

Trotzdem warnte die IG Metall vor dem drohenden Verlust von Arbeitsplätzen. “Bei Opel ist es jetzt wichtig, dass das für einen Hersteller existenzielle Niveau nicht unterschritten wird”, sagte der Leiter des IG Metall-Bezirks in Zentral, Jörg Köhlinger, die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND). “Forschung und Entwicklung sind von enormer Bedeutung”, betonte er.

Bei Opel hatte es in den letzten Jahren bereits einen massiven Stellenabbau gegeben. Jetzt sei der künftige Vertrag mit dem Management, der jeden einzelnen Standort in diesem Land sichern werde, von entscheidender Bedeutung, sagte Köhlinger. “Kündigungen aus betrieblichen Gründen sind daher ausgeschlossen”, betonte der Gewerkschafter.

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