OASIS-Bewerbungsverfahren startet im August 2021

(Symbolfoto: pixabay)

Auch wenn der Start kurzfristig verschoben wurde, tritt das bundesweite Spielersperrsystem OASIS im August 2021 in Kraft. Das Bewerbungsverfahren soll am 2. August starten. Eine Bewerbung vor diesem Datum ist nicht möglich.

Start des Bewerbungsverfahrens in Aussicht

Das Bewerbungsverfahren wurde von der RP Darmstadt vorerst noch einmal geändert, weshalb es zu kurzfristigen Verzögerungen kam. Doch nun steht fest, dass das Online-Formular ab dem 2. August des Jahres verfügbar sein wird. Wenn ein Veranstalter der OASIS beitritt und eine Betriebsstätte hinzufügen möchte, kann er sich hier registrieren. Eine Bestätigung für die Registrierung wird automatisch unter Angabe der Vertragsnummer versendet.

Was ist die Zentralverriegelungsdatei? Dies wurde eingeführt, um die Spieler zu schützen. Es umfasst alle Spielformen, für die ein Spieler gesperrt werden kann. Dazu gehören unter anderem Casinos, Sportwetten und Spielautomaten.

Einzelprodukte passend im Rahmensystem

Wenn Sie die Vorteile des Schließsystems für Ihr Unternehmen nutzen möchten, müssen Sie einige Randbedingungen erfüllen. Zuallererst benötigen sie eine stabile Internetverbindung. Pro Abfrage gehen kleine Datenmengen auf die Reise. Jeder Unternehmer erhält ein individuelles Angebot für die gesetzlichen Produkte, die in die Rahmenbedingungen passen. In Rheinland-Pfalz und Hessen gibt es bereits ein am Markt vielfach erprobtes Sperrsystem mit verschiedenen Produktlösungen.

Die Landesverwaltung arbeitet derzeit an der Entwicklung eines Sperrsystems für das jeweilige Bundesland. Daher ist eine Bewerbung außerhalb von Hessen und Rheinland-Pfalz noch nicht möglich. Nach Abschluss der Entwicklung der Verwaltung sollte die Bearbeitung etwa sechs Wochen dauern. Zunächst wird ein höheres Antragsvolumen erwartet, später sollen die Bearbeitungszeiten nach unten korrigiert werden.

Was steckt hinter dem Schließsystem?

Gilt seit 1. Juli 2021 der neue Glücksspielstaatsvertrag. Genau zu diesem Zeitpunkt war der Startschuss für das überarbeitete Spielerblockiersystem. Es funktioniert über alle Spielarten hinweg. Alle legalen Spielangebote verpflichten sich zur Teilnahme am Sperrsystem. Aufgezeichnet werden Spielhallen, Bars und Restaurants mit Spielautomaten mit Gewinnmöglichkeit. Darüber hinaus können sich Anbieter von kommerziellen Geldspielen, Lotterien und Sportwetten diesem Sperrsystem anschließen.

Gleiches gilt für Online-Casinos und gewerbliche Spielvermittler sowie Buchmacher und die Betreiber digitaler Casinos. Die Vermittler und Veranstalter von Glücksspielen sind verpflichtet, zunächst alle Spieler anhand des Ausweisdokuments zu identifizieren. In diesem Prozess wird der Player mit der Lock-Datei abgeglichen. Zu den zulässigen Daten, die erhoben werden müssen, gehören unter anderem Name, Anschrift und Geburtsdatum. Weitere Einzelheiten finden sich in § 23 Abs. 1 Glücksspielstaatsvertrag seit 2021.

Wie funktionieren die Spielverbote?

Dabei sind Selbstverriegelung und Fremdverriegelung möglich. Im Falle einer Selbstsperrung werden Personen gesperrt, die dies beim Vermittler der Glücksspiele oder beim Veranstalter sowie beim Betreiber des Portals beantragt haben. Mit der Fremdsperre stellt der Betreiber sicher, dass die zuständige Behörde die Personen sperrt. Diese Sperrung basiert auf der Wahrnehmung und Meldung von Dritten. Dies ist immer dann der Fall, wenn beispielsweise auf einem solchen Portal ein Algorithmus verwendet wird Spielsucht identifiziert gefährdetes Verhalten. Ein Verbot dauert mindestens ein Jahr. Bei einer Selbstsperre beträgt die Mindestdauer drei Monate. Dieser darf nicht unterschritten werden. Die gesperrte Person beantragt die Aufhebung ihrer Sperre.

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