NRW-Unternehmen: Der Impfstoff fehlt

(Symbolfoto: pixa)

Viele große NRW-Unternehmen sind bereit, ihre Mitarbeiter gegen das Coronavirus zu impfen, und warten nur auf die Verteilung des Impfstoffs.

Auf Wunsch des “Kölner Stadt-Anzeigers” erklärten zahlreiche Unternehmen – darunter die DAX-Unternehmen Bayer und Covestro, das Kölner Ford-Werk, der Motorenhersteller Deutz und das Chemieunternehmen Lanxess -, die für die Verwaltung notwendige Infrastruktur bereits geschaffen zu haben Impfungen. Matthias Zachert, CEO von Lanxess, sagte der Zeitung, die Ärzte des Unternehmens seien “bereit, unsere Mitarbeiter in den Chemparks und in unserer Zentrale sehr schnell zu impfen – leider fehlt der Impfstoff.”

Er sieht es mit einem gewissen Stirnrunzeln, dass insbesondere Bundespolitiker weiterhin an die Aufgaben oder angeblichen Verpflichtungen der Wirtschaft appellieren, sagt der Chemiemanager: „Wir haben unsere Hausaufgaben längst erledigt – Schutzkonzepte, Home Office, Schnelltests. Und ich wäre besser, wenn die Politiker ihre mit einer ähnlichen Intensität erledigen würden, anstatt wiederholt neue Anfragen an uns Unternehmen zu richten. Dies gilt auch für die Impfung. “”

Der Verband Deutscher Unternehmen und Betriebsärzte (VDBW) rechnet mit rund 12.000 Betriebsärzten, die bereits deutschlandweit für Impfungen zur Verfügung stehen: “Wenn jeder von ihnen nur zwei Stunden am Tag impfen würde, könnten monatlich fünf Millionen Mitarbeiter geimpft werden”, sagte Vice Präsidentin Anette Wahl-Wachendorf. “Wir sind auf dem richtigen Weg und so weit wie möglich vorbereitet.”

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