NRW ringt mit Söders Koronaangriff

(Beispielfoto: nex24)

Essen – Im Kampf gegen die anhaltend hohe Zahl von Koronainfektionen ist die schwarz-gelbe Regierungskoalition von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) offenbar durch die deutliche Straffung des Kurses durch den bayerischen Ministerpräsidenten Markus auf dem falschen Fuß erwischt worden Söder (CSU).

“Markus Söder predigt seit Beginn der Pandemie bundesweit einheitliche Regeln, um sie dann einseitig und unkoordiniert in markigen Worten aufzuheben”, kritisierte der Vorsitzende der FDP-Fraktion Christof Rasche gegenüber der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) in Essen.

Söders Katalog enthält einige unkontrollierbare Maßnahmen. “Das führt zu Ärger statt Akzeptanz”, sagte Rasche. Es ist irritierend, dass Bayern die gemeinsame Priorität aller Bundesländer für den Präsenzunterricht an Schulen aufgehoben hat.

Der Vizepremier und FDP-Regionalchef Joachim Stamp reagierte vorsichtiger auf die Forderung der WAZ: „Wenn Anpassungen notwendig sind, müssen wir angemessen reagieren. Es wird keine landesweite Kindertagesstätte oder Schulschließung geben. “”

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) schloss eine Verschärfung inzwischen ausdrücklich nicht aus: “Wenn sich die Gesamtsituation nicht umgehend verbessert, erscheint bundesweit ein noch restriktiverer Ansatz erforderlich, um die Zahl der Neuinfektionen deutlicher zu reduzieren.” er sagte WAZ.


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