NRW-Grünenchef Neubaur fordert “bundesweites 2G”

(Foto: nex24)

Essen – Die Landesvorsitzende der Grünen in Nordrhein-Westfalen, Mona Neubaur, spricht sich angesichts des rasanten Anstiegs der Neuinfektionen und der steigenden Krankenhausauslastung dafür aus, die Schutzmaßnahmen “deutlich” zu erhöhen.

„Dazu gehört aus meiner Sicht auch ein bundesweites 2G-Modell für Restaurants, Clubs, Discos und Indoor-Events“, sagte Neubaur der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ). Zudem sei auch die Wiedereinführung der kostenlosen Bürgertests sinnvoll, “um das Monitoring breiter aufzustellen und im Zweifelsfall Infektionsketten früher unterbrechen zu können”.

Beides sei schnell umsetzbar, sagt Neubaur. Weiter sagte sie: „Premierminister Hendrik Wüst muss jetzt die ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten nutzen und die Maßnahmen zum Schutz aller anpassen. Weiter zu warten und die Hände auf den Schoß zu legen, wäre definitiv der falsche Weg.

Grünen-Politiker Jarasch fordert Verschärfung der Corona-Regeln in Berlin

Angesichts der steigenden Zahl von Corona-Neuinfektionen in Berlin fordert die Fraktionsvorsitzende von Bündnis90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus, Bettina Jarasch, eine Verschärfung des Zugangs zum öffentlichen Leben in Berlin. Man solle sich auf Regeln einigen, die für die nächsten Monate gelten, sagte Jarasch am Montag im rbb-Inforadio.

„Mir ist es wichtig, dass wir uns angesichts der steigenden Zahl von Intensivbetten auf ein Schutzpaket (…) einigen, das uns insgesamt bis ins Frühjahr unterstützt und zudem Sicherheit und Verlässlichkeit bietet. Dazu gehört für mich, 2G zur Regel zu machen und 3G höchstens in Ausnahmefällen zuzulassen. “

Die Grundversorgung und die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs dürften von der Verschärfung nicht betroffen sein.

Jarasch leitet die aktuellen Koalitionsverhandlungen für Bündnis90 / Die Grünen in Berlin. „Ich möchte unbedingt Lockdowns und präventive Schulschließungen vermeiden. Das können wir, weil die Impfrate trotz steigender Inzidenz anders ist als im letzten Jahr. Aber die Schutzmaßnahmen, die wir haben, insbesondere wenn der Pandemie-Notstand in der Bundesregierung zu Ende geht, müssen wir nutzen, um sicher durch diesen Winter zu kommen. “

Sie fordert die Bundesregierung auf, zu kostenlosen Corona-Schnelltests zurückzukehren. Außerdem muss die Impfrate steigen. Sie braucht keine Impfung “Eine Impfberatungspflicht kann ich mir auch vorstellen – gerade in den Berufen, in denen man Menschen betreut, etwa in der Krankenpflege.”

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