NRW fordert Städte auf, stationäre Impfzentren einzurichten

Impfzentrum Dortmund Phoenix-West (Beispielfoto: nex24)

Essen-NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) will die Auffrischungsimpfungen beschleunigen und forderte am Dienstag die Kommunen in NRW auf, zusätzlich zu ihren bisherigen Impfangeboten Impfstellen einzurichten.

Das NRW-Gesundheitsministerium werde “jetzt die Kreise und kreisfreien Städte auffordern, die Konzepte für bundesweite Auffrischungsimpfungen zu aktivieren und damit neben den Arztpraxen zusätzliche Impfmöglichkeiten zu schaffen”, sagte das Ministerium der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ). Das heißt: Die Kreise und kreisfreien Städte sollen – zusätzlich zu den laufenden mobilen Impfungen – eigenständig stationäre Impfstellen einrichten.

„Die etablierte Ärzteschaft macht einen guten Job. Für mich ist das keine Frage. Die beiden gesetzlichen Krankenkassen und ich sind gleichermaßen der Meinung, dass wir noch schneller werden können. Deshalb geben wir jetzt gemeinsam Gas“, sagte Laumann der WAZ. „Für diese Aufgabe brauchen wir die überdimensionierten Impfzentren alten Stils nicht mehr. Wir werden die Voraussetzungen für bürgernahe Impfstellen vor Ort schaffen. „Die Konzepte dafür lägen in der Schublade bei den Bezirken und Stadtquartieren. Diese würden nun vor Ort aktiviert. Laumann erhofft sich von dieser Maßnahme einen „guten Schub“ bei den Auffrischimpfungen.

Nach Angaben des NRW-Gesundheitsministeriums konnten die Kreise und kreisfreien Städte bereits beim Gesundheitsministerium dauerhafte Impfstellen beantragen und einrichten. Genehmigungen für dauerhafte Impfstellen gibt es bereits in Bochum, Bonn, Duisburg, Düren, Düsseldorf, Hagen, Köln, Krefeld, Solingen und Wuppertal.

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