New York Times: Türkische Soldaten schützen syrische Flüchtlinge vor Assad

(Archivfoto: msb)

New York – Die Türkei wurde in Deutschland und anderen westlichen Ländern heftig dafür kritisiert, Truppen nach Syrien geschickt zu haben. “Heute schützen ihre Soldaten laut der US-Tageszeitung Millionen Syrer vor möglichen Massakern durch die Regimekräfte von Präsident Bashar al-Assad New York Times (NYT) am Dienstag.

“Während die Welt immer noch über das Ende des jahrzehntelangen syrischen Bürgerkriegs rätselt, ist die Türkei die einzige internationale Kraft vor Ort, die rund fünf Millionen vertriebene und schutzbedürftige Zivilisten schützt”, schreibt die britische Journalistin und Autorin Carlotta Gall.

Gall berichtete zwölf Jahre lang über Afghanistan und Pakistan für NYT. Derzeit ist sie Büroleiterin von NYT in Istanbul.

Heute stehen die türkischen Soldaten zwischen den syrischen Flüchtlingen und möglichen Massakern durch die Truppen von Präsident Bashar al-Assad und seinen russischen Verbündeten.

In der türkischen Schutzzone in Afrin freuen sich die Menschen über die Anwesenheit der Soldaten.

“Zumindest kann ich hier am Leben bleiben”, sagte Amar Muhammad, 35, ein Portier auf dem Markt in Afrin. Als ehemaliger Rebellenkämpfer aus Damaskus lebt er ständig mit der Gefahr, von Assads Truppen getötet oder eingesperrt zu werden. “Ich wäre dort tot. Dort würde ich die ganze Zeit denken: ‘Werden sie mich verhaften?”

Die Türken haben kürzlich Journalisten ihre Leistungen in den Bereichen Infrastruktur, Bildung und Gesundheitswesen gezeigt.

Die Türkei hat eine eigene Verwaltung eingerichtet und lokale syrische Räte eingerichtet, die die täglichen Dinge regeln. Die Stadt war an das türkische Stromnetz angeschlossen und beendete jahrelange Stromausfälle, fuhr die NYT fort. Die Menschen nutzten das türkische Mobilfunknetz und die Währung für den Zahlungsverkehr. 500 syrische Unternehmen wurden ebenfalls für den grenzüberschreitenden Handel registriert.

“Unser Hauptziel ist es, ihr Leben zu normalisieren”, zitierte der NYT Orhan Aktürk, stellvertretender Gouverneur der benachbarten türkischen Provinz Hatay, der auch für Afrin verantwortlich ist. “Wir müssen Schulen und Krankenhäuser offen halten, damit die Menschen wieder zum Leben erweckt werden können.”

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