Mehr Todesfälle in Nürnberg als sonst – das Nachlassgericht kann nicht mithalten ⋆ Nürnberger Blatt

Symbolisches Bild: Friedhof
Symbolisches Bild: Friedhof

NÜRNBERG. Die erhöhte Anzahl von Todesanzeigen führt zu einer ungewöhnlichen zusätzlichen Belastung des Nachlassgerichts und zu längeren Bearbeitungszeiten. Wenn eine Person in Nürnberg stirbt, wird das Nachlassgericht mit einer Todesanzeige darüber informiert. Im vergangenen Jahr lag der Durchschnitt bei 537 Todesanzeigen pro Monat, im letzten Januar gab es allein 995 Todesmeldungen.

Aus diesem Grund bittet Sie das Nachlassgericht, in dringenden Fällen nur telefonisch oder schriftlich nach den Statusabfragen zu fragen. In der Regel vergehen zwischen einem Todesfall und dem Eingang der Todesanzeige beim Nachlassgericht mehrere Tage.

Angehörige des Verstorbenen werden in der Regel automatisch angeschrieben und gebeten, ein Formular über familiäre Beziehungen und Vermögenswerte, insbesondere Immobilien, auszufüllen. Das Formular muss innerhalb von sechs Wochen ausgefüllt werden. Wenn keine Vermögenswerte vorhanden sind, endet der Nachlassprozess.

In anderen Fällen können weitere Aktivitäten des Nachlassgerichts erforderlich sein, z. B. die Eröffnung eines Testaments, die Bestimmung der Erben, die Ausstellung einer Erbschaftsbescheinigung, die Ernennung eines Kurators zur Sicherung des Nachlasses oder sogar die Überprüfung der Gültigkeit eines Testaments.

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