Mehr als 30 Prozent möchten, dass die Bundesregierung vom Unionsberger Nürnberger Blatt geführt wird

Symbolisches Bild: Wahlen

Nach dem neuen ARD-Trend „Deutschland“ wünscht sich eine relative Mehrheit der Befragten eine Bundesregierung unter Unionsführung – in Bezug auf die Parteipräferenz stehen die CDU / CSU jedoch immer noch hinter den Grünen. Auf die Frage, wer die nächste Bundesregierung führen soll, stimmten 31 Prozent der Wahlberechtigten des am Donnerstag veröffentlichten „Deutschlandtrend im ARD Morgenmagazin“ für die CDU / CSU. 21 Prozent wollten die Grünen und 17 Prozent die SPD.

Laut der Umfrage würden die Grünen bei den allgemeinen Wahlen am Sonntag 25 Prozent der Stimmen erhalten. Die Union wäre mit 24 Prozent die zweitstärkste Kraft. 15 Prozent würden sich für die SPD und elf Prozent für die AfD entscheiden. Die Linke würde sieben Prozent der Stimmen erhalten, die FDP zwölf Prozent. Insgesamt würde die Regierungskoalition von Union und SPD nur 39 Prozent der Stimmen erhalten.

Im Vergleich zum „Deutschland-Trend“ vom 6. Mai gewinnen Union, SPD, FDP und Linke jeweils einen Prozentpunkt, die Grünen und die AfD jeweils einen Prozentpunkt.

Eine von der Union geführte Bundesregierung wird von älteren Menschen über 64 Jahren häufiger bevorzugt als von jüngeren Menschen zwischen 18 und 39 Jahren. Umgekehrt bevorzugen jüngere Wähler (26 Prozent) eine von den Grünen geführte Bundesregierung mehr als ältere Menschen (16 Prozent).

48 Prozent der FDP-Wähler bevorzugen ein Bündnis unter Führung der CDU / CSU. Die Anhänger der Linken möchten lieber eine SPD-Führung (33 Prozent) als eine Führung unter den Grünen (25 Prozent). Für die Mehrheit der AfD-Befürworter (57 Prozent) ist keine der drei Optionen wünschenswert.

Die Unzufriedenheit mit dem Corona-Krisenmanagement der Politiker nimmt langsam ab, ist aber immer noch ausgeprägt. 65 Prozent der befragten Wahlberechtigten gaben an, mit der Rechtfertigung und Erklärung der Koronamaßnahmen unzufrieden zu sein – das waren sieben Prozentpunkte weniger als im April. 32 Prozent waren mit der Mitteilung zufrieden, fünf Prozentpunkte mehr als im April.

Ein guter Drittel (36 Prozent) äußerte sich positiv zur Impfkampagne. Anfang April 2021 war es nur einer von sieben (15 Prozent). 62 Prozent sind mit dem Impfmanagement nicht zufrieden – minus 21 Punkte im Vergleich zum April.

Für den „Deutschland-Trend“ befragte das Infratest-Dimap-Institut vom 10. bis 11. Mai im Auftrag des ARD-Morgenmagazins insgesamt 1198 Wähler in Deutschland. Die Fehlerquote beträgt zwei bis drei Prozentpunkte.

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