«Man gewöhnt sich nie an Ehrungen» – GlücksPost

Vielleicht etwas spät, aber zumindest nicht zu spät: Am 26. März erhält Liselotte Pulver für ihr Lebenswerk den Schweizer Filmpreis. Das Bundesamt für Kultur würdigt ihren Beitrag zur internationalen Filmgeschichte von den 1950er Jahren bis heute. “Sie hat dies mit ihrem spielerischen Humor und ihren subtil abstoßenden Interpretationen geprägt, die von den Kritikern sehr gut angenommen wurden”, lautete die Begründung. “Ich war wirklich glücklich, als ich es hörte”, sagte die Schauspielerin zu glamssup. “Und festgestellt, dass diese Auszeichnung in meiner Sammlung noch fehlt!” Während ihrer Karriere erhielt sie unter anderem zwei „Deutsche Filmpreise“, mehrere „Bravo Otto“, den „Platin Romy“ und die „Goldene Kamera“, den „Schweizer Preis“ und sieben „Bambis“. Der letzte goldene Hirsch wurde ihr 2018 überreicht – für ihre Karriere. Diese “Bambi” befindet sich auch in ihrem Haus in der Seniorenresidenz Burgerspittel in Bern. “Man gewöhnt sich nie an Ehrungen”, erklärt der 91-Jährige, dessen letzter Auftritt vor der Filmkamera im Jahr 2007 war.

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