Laschet fordert die sofortige Umsetzung des neuen Klimaschutzgesetzes ⋆ Nürnberger Blatt

Armin Laschet – Bild: Bundesland Nordrhein-Westfalen

Der Kanzlerkandidat der Union, Armin Laschet, hat sich nach der Verabschiedung des neuen Klimaschutzgesetzes für eine rasche Umsetzung ausgesprochen. „Es ist entscheidend, dass höhere Ziele mit zusätzlichen Maßnahmen kombiniert werden. Wir müssen sofort mit der Umsetzung beginnen und dürfen keine Zeit verlieren “, sagte der CDU-Vorsitzende gegenüber den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks in Deutschland (RND, Donnerstagausgabe). “Was in dieser Wahlperiode noch möglich ist, muss getan werden.”

Laschet erklärte, dass dies dann in der neuen Wahlperiode mit einem Gesamtkonzept für den Weg zur Klimaneutralität ausgebaut werden müsse. Im Hinblick auf die CO2-Abgabe forderte er, dass der „Preispfad“ „verschärft werden muss, mit größeren Schritten und früheren Preisen auf dem Markt“.

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch eine Reform des Klimaschutzgesetzes eingeleitet, mit der Deutschland bis 2045 ein vollständig klimaneutraler Staat werden soll – fünf Jahre früher als bisher angestrebt. Der genehmigte Entwurf sieht auf dem Weg dorthin zwei Zwischenmarken vor: Die Emissionen in Deutschland sollen bis 2030 um 65 Prozent und bis 2040 um 88 Prozent gegenüber 1990 gesenkt werden. Die Treibhausgasneutralität sollte bis 2045 erreicht sein.

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