Landkreise fordern schnelle Durchführung von Impfpflichten

(Symbolfoto: pixa)

Osnabrück – Deutschlands Kreise haben die Bundesregierung aufgefordert, nach dem Corona-Gipfel mehr für eine Impfpflicht zu tun: „Wir müssen alles tun, um die Impflücke gerade für Menschen über 60 zu schließen zu diesem Thema decken und sich klar für die Einführung von Impfpflichten einsetzen“, sagte Kreistagspräsident Reinhard Sager im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ).

Er kritisierte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), dass er nicht selbst für die Impfpflicht eingetreten sei: „Es reicht nicht, zu moderieren und auf eine fraktionsübergreifende Entscheidung des Bundestages zu warten. Vielmehr muss der Bund eine aktive Rolle einnehmen“, sagte Sager der „NOZ“. “Wenn wir eines nicht haben, ist es Zeit.” Gerade weil eine solche Verpflichtung verfassungsrechtlich verankert werden müsse, sei die Regierung selbst zuständig, „und sollte diese schwierige rechtliche Aufgabe nicht allein den Abgeordneten überlassen“.

Gleichzeitig lobte der Kreistagspräsident die beschlossene Verkürzung der Quarantäne- und Isolationszeiten als „sinnvoll“. Dies schafft eine gute Balance zwischen der Eindämmung des Virus und der Sicherung wichtiger Infrastrukturbereiche. Dazu gehörten neben den Lehrern auch Kinder und Jugendliche. „Es ist gut, dass das jetzt vereinbart wurde. Denn es ist ein wichtiger Beitrag, die Schulen wie versprochen offen zu halten. “

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