Kultusministerkonferenz empfiehlt Rückkehr zum regulären Schulbetrieb ⋆ Nürnberger Blatt

Schule – Bild: lelia_milaya über Twenty20

Die Kultusministerkonferenz (KMK) empfahl angesichts der rückläufigen Zahl der Corona-Infektionen nach den Sommerferien eine Rückkehr zum „uneingeschränkten Regelbetrieb“. Das teilte die KMK am Freitag nach virtuellen Beratungen mit. Die Konferenz ist überzeugt, dass Präsenzunterricht „die notwendige Grundlage für gemeinsames Lehren und Lernen“ ist. Alle Schulen sollen daher zu Beginn des neuen Schuljahres „dauerhaft“ in den Regelbetrieb gehen.

Aus Sicht der KMK sei der Schritt nicht an Einzelimpfungen für Kinder geknüpft, betonten die Bildungsminister und Senatoren der Länder in ihrer Entscheidung. Gleichzeitig forderten sie aber generell, Kinder und Jugendliche „gleichmäßig in die Berechnung des Bedarfs für die Beschaffung von Impfstoffen einzubeziehen“, wenn sie entsprechende Anträge auf Personenimpfung stellen.

Gleichzeitig verwies die KMK auf die sich allgemein stark verbessernde Pandemiesituation. Einerseits hat sich die Infektionsrate zuletzt positiv entwickelt, andererseits sind Schulen laut Robert-Koch-Institut (RKI) in der aktuellen Situation „keine treibende Kraft“. Zu beachten ist auch, dass ein „großer Teil der Bevölkerung“ bereits mindestens eine Impfung erhalten hat und bis zum Schuljahresbeginn vollständig geimpft sein wird.

Leave a Comment