Koblenz: Haftstrafe für PKK-Führer | nex24.news

(Archivfoto: nex24)

Koblenz – Die deutsche Justiz geht weiterhin gegen die Terrororganisation PKK vor. Nach zahlreichen Verhaftungen und Clubverboten in den letzten Jahren wurde am Freitag ein weiteres Exekutivmitglied zu einer Gefängnisstrafe verurteilt.

Der ehemalige Gebietsleiter der PKK in Saarbrücken wurde zu drei Jahren und fünf Monaten Gefängnis verurteilt. Der 38-Jährige war nach der Entscheidung des Oberlandesgerichts Koblenz für das Sammeln von Spenden und die Führung anderer Aktivisten verantwortlich.

Nochmal Rundfunk im Saarland (SR) berichtet, der hochrangige Beamte sei vorübergehend für die PKK-Aktivitäten in Rheinland-Pfalz und Hessen verantwortlich und stehe in Kontakt mit der europäischen Führung der Terrororganisation. Der Angeklagte befindet sich seit seiner Festnahme am Frankfurter Flughafen im Januar 2020 in Haft. Wie die SR weiter berichtet, war der Mann für die Weiterleitung von Spenden in Höhe von fast einer halben Million Euro an die PKK verantwortlich.

Das Gericht stellte fest, dass der Angeklagte niemals Gewalt oder Druck ausgeübt hatte. Die Tatsache, dass der Angeklagte als einer von insgesamt neun regional Verantwortlichen in Deutschland zur obersten Führungsebene der “PKK” gehört und diese Position über einen längeren Zeitraum, nämlich über ein Jahr und inzwischen, innehatte Die “PKK” war aufgrund der Weiterleitung bedeutender, ein wichtiger Faktor, den ich Spenden wirtschaftlich gestärkt habe.

Das Oberlandesgericht Koblenz:

“Das Oberlandesgericht Koblenz sah es nach dem Ergebnis der Beweisaufnahme als bewiesen an, dass der Angeklagte ursprünglich das PKK-Gebiet” Saarbrücken “und unter dem Codenamen” Rojhat “ein Vollzeitkader der” Arbeiterpartei “war von Kurdistan (PKK) leitete dann von April 2018 bis Mitte Juni 2019 das PKK-Gebiet „Frankfurt“ und das überregionale PKK-Gebiet „Hessen“.

Als Gebiets- und Regionalmanager war es unter anderem seine Aufgabe, untergeordneten Kadern und Aktivisten Anweisungen zu erteilen und deren Umsetzung zu überwachen, die europäische Führung der Organisation regelmäßig über wesentliche Ereignisse zu informieren und den persönlichen Kontakt zu den Kadern aufrechtzuerhalten der europäischen Führung. Er koordinierte auch die Sammlung von “Spenden” und versuchte persönlich, potenzielle “Spender” dazu zu bringen, Zahlungen zu leisten.

Nach Angaben des Senats ist die “PKK” eine ausländische Terrororganisation. Angesichts des “Rechts auf aktive Verteidigung”, das sie beansprucht, aber tatsächlich nicht gewährt hat, und der Angriffe ihrer bewaffneten Einheiten in diesem Zusammenhang ist die “PKK” darauf ausgerichtet, Mord- und Totschlagverbrechen zu begehen. Die bewaffneten Einheiten sind integraler Bestandteil der Organisationsstruktur der “PKK”. Die Angriffe dieser Einheiten als Vergeltungsmaßnahmen, insbesondere gegen türkische Militär- und Sicherheitskräfte, würden Soldaten, Polizisten und in einigen Fällen Zivilisten verletzen und töten. “”

Interessant auch

– Berlin –
Berlin: Kurdische Mutter bittet um Unterstützung bei der Petition gegen PKK

Nach vielen Jahrzehnten der Angst, Drohungen und Einschüchterung durch die PKK wagen immer mehr Menschen kurdischer Herkunft, sich gegen die Terrororganisation auszusprechen.

Berlin: Kurdische Mutter bittet um Unterstützung bei der Petition gegen PKK

Leave a Comment