Klage gegen die New Yorker Polizei wegen Gewalt bei Protesten gegen Black Lives Matter ⋆ Nürnberger Blatt

US Justice – Bild: Fotos über Twenty20

Ungefähr acht Monate nach den Protesten gegen „Black Lives Matter“ in New York hat die Generalstaatsanwaltschaft die Stadtpolizei (NYPD) wegen „übermäßiger Gewalt“ verklagt. Die Polizei verhaftete friedliche Demonstranten und benutzte “ungerechtfertigte” Schlagstöcke und Pfefferspray, sagte die Staatsanwaltschaft Letitia James am Donnerstag. Dies verletzte das Grundrecht der Demonstranten auf friedlichen Protest.

Es besteht kein Zweifel, dass die NYPD “exzessive, brutale und rechtswidrige Gewalt” gegen zahlreiche Demonstranten angewendet hat, sagte James. Die Staatsanwaltschaft forderte, dass externe Beobachter bei künftigen Demonstrationen zur Überwachung der Arbeit der NYPD eingesetzt werden.

Die Klage richtet sich auch ausdrücklich gegen Polizeikommissar Dermot Shea, Abteilungsleiter Terence Monahan und den New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio, der als Vorsitzender der Stadtregierung de facto auch Chef der Polizeiabteilung ist.

De Blasio verteidigte die Arbeit der Polizei, versprach jedoch eine Untersuchung der Vorfälle und rechtliche Schritte wegen möglichen Fehlverhaltens.

Im Mai und Juni letzten Jahres protestierten Zehntausende gegen Rassismus und Polizeigewalt in New York. Auslöser dafür war der Afroamerikaner George Floyd, der bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis getötet wurde.

Die NYPD wurde mehrfach wegen ihres Vorgehens gegen Demonstranten kritisiert. Im Internet waren zahlreiche Videos im Umlauf, in denen Beamte friedliche Demonstranten angriffen.

Jetzt bewerben!

FLASH TV – Immer gut informiert!

Leave a Comment