Junge Erwachsene wollen auch nach einer Pandemie auf Händehygiene achten

(Foto: nex24)

Die Studie zeigt, dass junge Erwachsene auch nach der Corona-Pandemie nicht auf die nützliche Wirkung der AHA-Regeln verzichten wollen “Zukunft Gesundheit 2021”. Acht von zehn Befragten möchten auch in Zukunft auf regelmäßige Händehygiene achten.

Und sieben von zehn planen, Abstand zu anderen Menschen zu halten. Frauen legen viel mehr Wert auf Distanz als Männer. Für die repräsentative Studie von vitala bkk und der Stiftung „Die Gesundarbeiter“ wurden im Juli 2021 1.058 Bundesbürger im Alter zwischen 14 und 34 Jahren befragt.

Abstand, Hygiene, Alltagsmasken – die AHA-Regeln sind für junge Erwachsene zum Alltag geworden. „Die Mehrheit will die Regeln auch nach der Pandemie einhalten“, sagt Dr. Tanja Katrin Hantke, Gesundheitsexpertin bei der vitala bkk. “Jetzt im Herbst, wenn sich beispielsweise wieder vermehrt Rhinoviren ausbreiten, sind AHA-Regeln ein guter Beitrag zum besseren Schutz vor Erkältungen.”

AHA-Regeln als Teil der bewussten Vorsicht

Oberstes Gebot ist häufiges, intensives Händewaschen. Eine Maßnahme, die auch bei Schülern gut ankommt: 83 Prozent der 14- bis 17-Jährigen planen der Studie zufolge, diese Maßnahme beizubehalten. „Das ist eine deutliche Verhaltensänderung“, sagte der Gesundheitsexperte. “Vor der Pandemie haben viele junge Menschen weniger auf die Händehygiene geachtet.”

Neben Händewaschen und mehr Abstand wollen drei Viertel der jungen Erwachsenen auch seltener Hände schütteln. Dr. Tanja Hantke: „Bei den 18- bis 34-Jährigen bleibt soziale Distanz vor allem Teil des Alltags, zeigen die Ergebnisse der Studie. Es ist Teil einer bewusst ausgeübten Vorsicht geworden. Die Ergebnisse zeigen auch, dass Frauen planen, vorsichtiger zu bleiben als Männer. “Und zwei Drittel der Befragten wollen auch nach Corona nicht mehr auf das gelegentliche Tragen einer Alltagsmaske verzichten.”

Desinfektion der Hände für ein gutes Gefühl

Schon vor der Pandemie war der Einsatz von Desinfektionsmitteln bei jungen Erwachsenen beliebt. Die Mehrheit der Befragten in der Umfrage „Gesundheit 2019 – Thema: Hygiene“ von lebhafta bkk gab an, dass Desinfektionsmittel ihnen ein gutes Gefühl geben. Daran hat die Pandemie nichts geändert. „71 Prozent wollen die häufige Verwendung von Händedesinfektionsmitteln beibehalten, zeigt die aktuelle Studie“, sagt Dr. Hantke. “Auch dies kann prinzipiell gegen die Ausbreitung von Infektionskrankheiten helfen, ist aber im Alltag eigentlich nur dann notwendig, wenn keine Möglichkeit zum Händewaschen besteht.”

Häufiges Händewaschen und die Verwendung von Desinfektionsmitteln können jedoch zu trockener Haut an den Händen führen. „Vor allem am Handrücken kann die Haut spannen, jucken oder sogar rissig sein“, sagt die Ärztin. „Deshalb sollten die Hände nach dem Waschen regelmäßig mit Feuchtigkeit versorgt werden. Besonders empfehlenswert sind Handcremes, die Urea enthalten, um die Feuchtigkeit in der Haut zu halten. “

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