Junge Erwachsene mit dem höchsten Armutsrisiko

(Symbolfoto: nex24)

Die Altersgruppe mit dem höchsten Armutsrisiko sind laut Soziologe Jürgen Schupp junge Erwachsene.

Dies geht aus dem aktuellen, mittlerweile sechsten Bericht der Bundesregierung über Armut und Wohlstand hervor, sagte der Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) der Berliner Tageszeitung “nd. der Tag“. Der politische Fokus muss nun auf diese Gruppe gerichtet werden:” Wer kein ordnungsgemäßes Schulabschlusszeugnis oder keine Berufsqualifikation besitzt, muss vor dem Schicksal der Langzeitarbeitslosigkeit bewahrt werden “, sagte Schupp, der das sozioökonomische Gremium des DIW leitete 2011 bis 2017. Seine Arbeit ist eine wesentliche Datenbank für alle Armuts- und Wohlstandsberichte.

Im vierten und fünften dieser Berichte war die Kinderarmut immer noch unverhältnismäßig hoch, was in der neuesten Version nicht mehr der Fall ist, erklärte Schupp. Er sieht immer noch Handlungsbedarf in Bezug auf die Form, in der Kindern unabhängig von Hartz IV Leistungen gewährt werden könnten. Mit dem jüngsten Bericht präsentierte das DIW eine neue Datenbank für Hochverdiener, erklärte der Wissenschaftler. “Im Bereich des Wohlstands konnte eine größere Ungleichheit festgestellt werden, als im letzten Bericht angenommen wurde.” Unabhängig davon kritisierte Schupp die sehr schlechte Datensituation im Bereich der höchsten und höchsten Einkommen in Deutschland. Der jüngste Armuts- und Wohlstandsbericht wurde am Mittwoch vom Bundeskabinett gebilligt.


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