Judenfeindlichkeit ist in Deutschland ein Staatsgrund

(Foto: pexels)

Ein Gastbeitrag von Yilmaz Bingöl

Die deutsche Politik hat in den Medien wiederholt betont, dass Juden historisch zu Deutschland gehören und dass die Unterstützung Israels eine Existenzberechtigung ist, und in letzter Zeit haben einige staatliche Institutionen sogar die israelische Flagge provokativ und verfassungswidrig gehisst, um offen Partei zu ergreifen ein Konflikt gegen die Palästinenser, der gegen das Völkerrecht verstößt.

Bei näherer Betrachtung wird jedoch deutlich, dass der antisemitische Hass und die rassistische Gewalt der rechtsextremistischen und rechtsextremen Terroristen gegen Juden zunehmen, tatsächlich nie abgenommen haben und Deutschland niemals konsequent Maßnahmen ergriffen hat, um Juden vor Rechten zu schützen – Extremismus und sogar Feindseligkeit gegenüber Juden werden manchmal in der Polizei und im Geheimdienst gefeiert. Kurz gesagt, Deutschland war und ist ein antijüdischer Staat. Studien zufolge bedeutet dies trotz der hohen Zahl von Antisemiten nicht, dass alle Deutschen antisemitisch sind. Im Gegenteil, die Mehrheit der Bürger in Deutschland ist immer noch gegen Antisemitismus und Rassismus.

Es geht vielmehr um staatliche Strukturen, politische Interessen und Elemente der Rechtsstaatlichkeit. Deutschland befasst sich nicht mit Sühne und Wiedergutmachung für seine schreckliche Vergangenheit, was auch daran zu sehen ist, dass die jüdischen Opfer des Holocaust nur halbherzig entschädigt wurden und rechtsextremistische Kriminelle oft nur niedrige Strafen fürchten müssen. Deutschland folgt einfach den Interessen der NATO, wonach eine Stabilisierung des Nahen Ostens zum Verlust der Kontrolle über westliche Staaten in dieser Region führen würde. Wenn Sie sich die linksliberale israelische Zeitung ansehen Haaretz Der rechtspopulistische israelische Ministerpräsident Netanjahu und die radikale Hamas sind Partner, wonach bereits Mittel für die Verhinderung des Friedens bewilligt wurden.

Neben der Feindseligkeit gegenüber Juden nimmt auch die Feindseligkeit gegenüber dem Islam zu, was sich früher oder später wieder negativ auf die Juden in Deutschland auswirken wird. Denn gestern waren es noch die Juden, heute die Muslime, morgen werden es wieder beide sein, aber auch alle Demokraten. Juden und Muslime waren schon immer die Sündenböcke, wenn etwas in Politik und Gesellschaft vom Kurs abwich oder wenn der tiefe Staat versuchte, Menschen zu spalten. Auch hier spielen die etablierten und desinformierenden Medien mit ihrer meist negativen und einseitigen Berichterstattung eine große Rolle.

So wie die Medien in den 1920er Jahren die Juden entmenschlichten und dies zu einem unverständlichen Holocaust führte, wird die Entmenschlichung der Medien seit Jahren in ähnlicher Form gegen Muslime und Türken als größte Minderheit in Deutschland wiederholt. Dies fördert wiederum Vorurteile und Hass, wie wir sie aus der Geschichte kennen. Antisemitismus wurde nicht zuerst nach Deutschland importiert, wie konservative Politiker in diesem Land immer wieder betonen, er war immer in Deutschland zu Hause, wurde dann in die arabische Welt exportiert und droht nun, in Deutschland wieder die Macht zu übernehmen.

Die Situation im Nahen Osten spitzt sich seit Tagen zu und damit die Wut und der Hass der Muslime in Deutschland und auf der ganzen Welt gegen Juden. Wieder einmal werden Juden zu Sündenböcken in politischen Machtspielen. Es ist die israelische Regierung, die den israelischen Staat mit dem Judentum gleichsetzt, das heißt, sie missbraucht die Religion politisch, um die Kritik an der brutalen Besatzungsmacht Israels als antisemitisch zum Schweigen zu bringen. Es sind einige radikal nationalistische arabische und türkische Idioten, die nie an Demonstrationen in innermuslimischen Konflikten wie im Jemen, in Syrien oder in Libyen teilgenommen und Gerechtigkeit und Frieden gefordert haben. Bei Demonstrationen gegen Israel werden jedoch antijüdische Parolen ausgesprochen und Gewalt angewendet, ganz im Geiste des israelischen Imperialismus und ganz im Geiste der NATO.

Denn je gespaltener, gewalttätiger und hasserfüllter, desto größer ist die Wirkung der Verhinderung einer friedlichen Zwei-Staaten-Lösung zwischen Israelis und Palästinensern. Gleichzeitig sind die Menschen in Deutschland gespalten und werden zu weiteren islamfeindlichen und antisemitischen Gewalttaten im Geiste des Deep State angeregt. Der Antisemitismus der Muslime muss von dem der Christen, Deutschen und Europäer unterschieden werden, da dies nicht rassistisch motiviert ist, sondern historisch auf einer politischen Grundlage des Nahostkonflikts beruht.

Es liegt an allen aufrichtigen Muslimen, Juden, Christen, Atheisten und anderen, Deutschland und die Welt sicherer und lebenswerter zu machen und den Nahostkonflikt zu befrieden. Weil die Weltpolitik kein Interesse an einem dauerhaften Frieden hat. Lassen Sie uns nicht von allen Medien, dem tiefen Staat, den politischen Konservativen, Radikalen und Extremisten geteilt werden und für Zusammengehörigkeit und Solidarität leben. Denn wenn wir uns alle denen widersetzen, die hassen, ist der Frieden zwischen den Völkern in unserer Reichweite.


Gastbeiträge spiegeln die Meinung der Autoren wider und geben nicht unbedingt den Standpunkt von nex24 wieder.


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