Janine Wissler gegen Sahra Wagenknechts Ausschluss aus der Partei

(Screenshot / Facebook)

Berlin – Die Vorsitzende und Spitzenkandidatin der Linken, Janine Wissler, ist gegen den Ausschluss der umstrittenen ehemaligen Fraktionsvorsitzenden Sahra Wagenknecht.

in dem Phönix-Interview Sie sagt: “Ich finde es nicht grundsätzlich richtig, innerparteiliche Differenzen durch Ausschlussverfahren zu klären.” Sie erklärt, dass hier einzelne Mitglieder und nicht der linke Vorstand gegen Wagenknecht sind. Wissler ist zuversichtlich, dass der Ausschlussvorschlag gegen Wagenknecht abgelehnt wird und die Linke im Wahlkampf vereint wird.

“Sahra Wagenknecht ist die Spitzenkandidatin in Nordrhein-Westfalen und ich bin zuversichtlich, dass diesem Ausschlussantrag nicht stattgegeben wird”, sagte die Parteivorsitzende.

Nach der Pandemie fordert sie eine neue Politik, die sich sozial und ökologisch am Menschen orientiert. Die Finanzierung der im Wahlprogramm vorgesehenen Ziele soll durch eine Vermögensumverteilung ermöglicht werden, sagte Wissler. „In diesem Land gibt es Geld wie Heu. Man muss sehen, dass in der Corona-Krise viele ärmer geworden sind, aber wenige sind viel reicher geworden“, sagte der Spitzenkandidat der Linken.

„Die Nutznießer der Krise, ein Unternehmen wie Amazon, könnten in Deutschland vernünftige Steuern zahlen. Oder schauen Sie sich die großen Einzelhändler an, die große Gewinne machen und sich im Besitz der reichsten Familien des Landes befinden. Es kann nicht sein, dass sie viel verdienen, aber eine Verkäuferin kommt kaum über die Runden und muss trotzdem aufstocken, weil sie mit Niedriglöhnen abgespeist wird.

„Deshalb wollen wir die Vermögenssteuer wieder einführen. Wir wollen eine stärkere Besteuerung hoher Einkommen und Unternehmen. „Es darf nicht passieren, dass die Kosten der Krise auf diejenigen abgewälzt werden, die schon wenig haben“, sagte Wissler. “Deshalb fordern wir eine Umverteilung und schlagen eine einmalige Grundstücksabgabe zur Finanzierung der Corona-Kosten vor, bei der die Superreichen und Superreichen aufkommen müssen.”

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