Heil plant einen neuen Schutzschirm für Lehrstellen in der Corona-Krise ⋆ Nürnberger Blatt

Hubertus Heil – Bild: Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will im März einen neuen Schutzschirm für Ausbildungsplätze vorstellen und Unternehmen eine deutlich höhere Ausbildungsprämie anbieten. “Viele Unternehmen zögern, angesichts der wirtschaftlichen Situation Lehrstellen anzubieten”, sagte Heil gegenüber der Redaktion Deutschland (Samstagsausgabe). „Aber ein Einbruch der Trainingspositionen wäre für alle fatal. Deshalb werde ich im März einen neuen Schutzschirm für Lehrstellen vorstellen. “”

“Es wird einen weiteren Trainingsbonus geben, der deutlich großzügiger ist als zuvor”, sagte Heil. “Ich möchte, dass deutlich mehr von der Corona-Krise betroffene Unternehmen diesen Bonus in Zukunft nutzen und Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen können.”

Der Corona-Schulungsbonus soll sicherstellen, dass Unternehmen trotz der Corona-Krise ihre Schulungsbemühungen nicht nachlassen. Im laufenden Ausbildungsjahr erhalten kleine und mittlere Unternehmen für jeden neuen Ausbildungsvertrag einen Bonus von 2000 Euro, wenn sie die Anzahl ihrer Auszubildenden konstant halten. Wenn Sie die Anzahl der Auszubildenden erhöhen, sind es 3000 Euro für jeden weiteren Vertrag. Heil will jetzt wieder zulegen.

“Gemeinsam mit dem Bundesamt für Arbeit werden wir das Angebot zur digitalen Berufsberatung für junge Menschen weiter ausbauen”, kündigte Heil ebenfalls an. Aufgrund der Pandemie konnten die Schulen und das Bundesamt für Arbeit keine ausreichende Berufsberatung anbieten. Es mangelt an Praktika, Messen und Beratung vor Ort. “Wir müssen uns bemühen, die jungen Leute zu erreichen”, sagte der Minister.

“Zusammen mit dem Wirtschaftsminister und dem Bildungsminister werde ich die Sozialpartner einladen, damit wir nationale Ausbildungsbemühungen organisieren können”, sagte Heil. “Dies ist nicht nur für junge Menschen wichtig, sondern auch für Unternehmen. Andernfalls wird die Beschwerde über den Fachkräftemangel nach der Krise umso lauter.”

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