Heil fordert die Wirtschaft auf, sich um mehr Ausbildungsplätze zu bemühen

(Symbolfoto: pixa)

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat die Wirtschaft aufgefordert, sich stärker für die Bereitstellung von Ausbildungsplätzen einzusetzen. “Eine gemeinsame Anstrengung von Unternehmen, Sozialpartnern und dem Staat ist notwendig, um mehr Schulungen anzubieten”, sagte Heil gegenüber der “Saarbrücker Zeitung”.

“Was nicht passieren darf, ist, dass junge Menschen jetzt keine Chancen in Unternehmen bekommen, weil Auszubildende die Spezialisten von morgen sind”, sagte der SPD-Politiker.

Gleichzeitig erinnerte er an die Bundeshilfemaßnahmen, die den Unternehmen zur Verfügung stehen. “Wir kämpfen auch um jede Ausbildungsposition, indem wir beispielsweise Ausbildungsprämien für kleine und mittlere Unternehmen zahlen, wenn diese ihre Ausbildungsquote beibehalten oder erhöhen.” Darüber hinaus hilft es, Kurzarbeit für Auszubildende zu vermeiden, sagte Heil.

Nach einer aktuellen Bilanz des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) droht die Koronakrise den Ausbildungsmarkt langfristig zu schädigen. Im Jahr 2020 war der Rückgang der neuen Ausbildungsverträge größer als in der globalen Finanzkrise im Jahr 2009.


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