Heckler und Koch haben den Auftrag für ein neues Sturmgewehr für die Bundeswehr Nürnberger Blatt vergeben

bewaffnete Kräfte
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Laut einem Zeitungsbericht soll das neue Sturmgewehr für die Bundeswehr von den baden-württembergischen Firmen Heckler und Koch gebaut werden. Nach monatelanger Prüfung revidierte das Verteidigungsministerium die vorherige Entscheidung, den Auftrag an den Thüringer Hersteller CG Haenel zu erteilen, berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am Montagabend unter Berufung auf Verteidigungskreise. Haenel wurde vom Vergabeverfahren ausgeschlossen, berichtete der RND.

Das Ministerium gab Mitte September überraschenderweise bekannt, dass CG Haenel als Sieger des Vergabeverfahrens für rund 120.000 Sturmgewehre hervorgegangen war. Die Rüstungsfirma Heckler und Koch, die die früheren G36-Sturmgewehre an die Bundeswehr lieferte, wurde zurückgelassen. Heckler und Koch hatten eine Beschwerde gegen den Vertrag für CG Haenel eingereicht.

Im Oktober zog das Ministerium die geplante Auszeichnung an CG Haenel zurück. Zu dieser Zeit begründete das Ministerium den Schritt mit möglichen Patentverletzungen des Unternehmens zum Nachteil von Heckler und Koch. Die Bundesvergabestelle kündigte daraufhin eine „Neubewertung der Angebote unter Berücksichtigung aller Aspekte“ an.

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