Grüne wollen wieder Warnsirenen aufstellen

(Symbolfoto: Pixabay)

Die Grünen in Nordrhein-Westfalen fordern, dass als Folge der Katastrophen nach dem Sturm wieder Sirenen aufgestellt werden, um die Bevölkerung zu warnen.

“Es ist dringend notwendig, das System der Warnsirenen wieder aufzubauen”, sagte die Fraktionsvorsitzende im Düsseldorfer Landtag, Verena Schäffer.Kölner Stadt-Anzeiger”. “Das funktioniert natürlich nur, wenn die Bürger darüber informiert sind, welcher Warnton zu verstehen ist und wie darauf zu reagieren ist.”

Da es aufgrund des Klimawandels in Zukunft häufiger zu extremen Wetterereignissen kommen werde, „müssen wir die Konsequenzen für den Katastrophenschutz diskutieren, einschließlich verbindlicher Katastrophenschutzpläne für Städte und Landkreise“. Die Unwetterwarnungen wurden rechtzeitig vor den Überschwemmungen ausgesprochen.

Es stellt sich die Frage, „wann genau das nordrhein-westfälische Innenministerium von den Unwetterwarnungen wusste und mit welcher Kraft es die Städte und Landkreise als Katastrophenschutzbehörden zum Handeln gedrängt hat“.

Laut Hydrologieprofessorin Hannah Cloke warnte das europäische Hochwasserwarnsystem Efas vier Tage vor dem verheerenden Sturm in Westdeutschland an die deutschen Behörden. “Die Tatsache, dass die Menschen nicht evakuiert wurden oder die Warnungen nicht erhalten haben, deutet darauf hin, dass etwas schief gelaufen sein könnte”, sagte Cloke der Zeitung The Times. Wie der “Kölner Stadt-Anzeiger” berichtet, war die Professorin selbst an der Entwicklung von Efas beteiligt und bestürzt über die ausbleibenden Evakuierungen.


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