Griechischer Migrationsminister fordert EU-Hilfe für die Türkei

(Foto: pixa)

Athen – Der griechische Migrationsminister Notis Mitarachi hat am Mittwoch EU-Hilfe für die Türkei gefordert. Im Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters Mitarachi sagte, die EU solle die Türkei unbedingt bei der Bewältigung des neuen Flüchtlingsstroms aus Afghanistan unterstützen. Die EU konnte eine weitere Krise wie die von 2015 nicht bewältigen.

„Wir sind besorgt über die Auswirkungen der sich verschlechternden Lage in Afghanistan und es ist daher sehr wichtig, dass die EU proaktiv handelt, um eine solche Krise zu verhindern“, sagte Mitarachi.

Viele EU-Mitgliedstaaten befürchten, dass die Entwicklungen in Afghanistan die europäische Migrationskrise von 2015 erneut auslösen könnten, wobei Griechenland an vorderster Front steht, als eine Million Flüchtlinge aus Syrien, dem Irak und Afghanistan an der griechischen Küste landeten, nachdem sie die Türkei getroffen hatten. Die Türkei selbst hat seit 2015 die meisten Flüchtlinge und Einwanderer weltweit aufgenommen.

– Geschichte –
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Während griechische Grenzsoldaten in diesen Tagen Flüchtlinge erschießen und ihre Boote rammen, maskierte „Bürgerwehren“ und Nationalisten sie verfolgen und die Polizei Tränengas und Wasserwerfer gegen sie einsetzt, fanden griechische Flüchtlinge im Zweiten Weltkrieg Zuflucht in Syrien.

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