Greenpeace erwägt, die Landwirtschafts-Zukunftskommission leaving Nürnberger Blatt zu verlassen

Landwirtschaft
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Die Umweltschutzorganisation Greenpeace erwägt, sich aus der von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eingesetzten Kommission für die Zukunft der Landwirtschaft zurückzuziehen. Greenpeace-Geschäftsführer Martin Kaiser kritisierte in der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (Samstagsausgabe), dass die Bundesregierung die Kommission zur Frage der künftigen Struktur der milliardenschweren EU-Agrarzahlungen nicht gehört habe. „Wir sind so ziemlich in der Luft. Ich habe den Eindruck, dass der Bundeslandwirtschaftsminister uns ignoriert. “”

Anscheinend sei Julia Klöckner (CDU) nicht an den diesbezüglichen Ideen der Kommission interessiert, sagte Kaiser. Das Gremium erhielt das klare Mandat, sich dazu zu äußern. Wenn sich nichts ändert, wird die Kommission “einfach ein weiteres Papier ohne Wirkung schreiben”, sagte der Greenpeace-Geschäftsführer der Zeitung. „Ich bin sehr frustriert. Bei mir, aber auch bei anderen Teilnehmern. “”

Kaiser bat Merkel, vor der nächsten Sitzung des Gremiums am Dienstag von ihrer Richtlinienkompetenz Gebrauch zu machen. Die Zukunftskommission muss in der Lage sein, einen Vorschlag für die Zukunft der Agrarfonds vorzulegen, bevor die politischen Einsätze bereits getroffen sind. Klöckner und die Landwirtschaftsminister der Bundesländer wollen am Mittwoch über die Umsetzung der EU-Agrarreform in Deutschland diskutieren.

Die Landwirtschafts-Zukunftskommission hat ihre Arbeit im Herbst 2020 aufgenommen. Zu ihren Mitgliedern gehören 31 Vertreter verschiedener Verbände aus dem Agrarsektor sowie aus den Bereichen Umwelt, Verbraucher und Tierschutz. Gemeinsam sollten sie eine Strategie für eine nachhaltige Landwirtschaft aufzeigen, die von der Gesellschaft weithin akzeptiert wird. Ein Abschlussbericht soll im Herbst vorgelegt werden.

In diesem Zusammenhang kritisierte Kaiser auch den Bauernpräsidenten Joachim Rukwied, der seiner Aussage zufolge bisher nur an zwei Sitzungen der Kommission teilgenommen hat. “Die Zukunft seiner Branche interessiert ihn wahrscheinlich auch nicht”, sagte er der “NOZ”.

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